Google-Browser: Chrome 23 soll Akkulaufzeit verlängern
Google hat in Chrome 23 die GPU-Beschleunigung für die Videowiedergabe unter Windows aktiviert, so dass die entsprechenden Berechnungen vom Grafikchip statt von der CPU übernommen werden. Das soll vor allem für längere Akkulaufzeiten sorgen, da GPUs die dafür notwendigen Berechnungen effizienter abwickeln können. So sinkt die Leistungsaufnahme, während ein Video abgespielt wird. Google selbst will rund 25 Prozent längere Akkulaufzeiten bei der Wiedergabe von H.264-Videos mit 1.080p und 30 Bildern pro Sekunde auf einem Lenovo T400 mit Windows 7 gemessen haben.
Darüber hinaus hat Google die Darstellung von Website-Berechtigungen überarbeitet. Nutzer sollen so einfacher sehen und kontrollieren können, was eine Website tun darf. Dazu reicht es nun aus, auf das Seiten- beziehungsweise Schloss-Icon neben der URL zu klicken.
Erstmals unterstützt Chrome auch den Trackingschutz Do Not Track, gegen den sich Google lange gesperrt hatte. Google aktiviert DNT aber nicht standardmäßig, Nutzer müssen die Funktion bewusst einschalten. An Microsofts Vorgehen, DNT standardmäßig im Internet Explorer 10 zu aktivieren, gibt es nach wie vor heftige Kritik, dass dies der Idee des Ansatzes widerspreche.
Chrome 23 steht unter google.com/chrome(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Chrome-Nutzer erhalten die neue Version automatisch.
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