Google-Browser: Chrome 22 hält die Maus fest
Chrome 22(öffnet im neuen Fenster) unterstützt das oft auch als Mouse-Lock bezeichnete Pointer Lock API(öffnet im neuen Fenster) . Das API liefert Mausbewegungen im Zeitverlauf, wobei der Mauszeiger immer auf dem gleichen Element verweilt. Auch gibt es dabei keine Einschränkungen, wie weit die Maus bewegt werden kann – es ist also nicht am Bildschirmrand Schluss.
Gedacht ist das Pointer Lock API vor allem zur Spielesteuerung, wie man sie von First-Person-Shootern kennt: Mit der Maus wird dabei das Sichtfeld gesteuert, also nach links, rechts, oben und unten geblickt. Und genau diese Art der Steuerung lässt sich mit dem API auch im Browser umsetzen.

Firefox unterstützt das Pointer Lock API bereits seit der Version 14, nun kann auch Chrome damit umgehen(öffnet im neuen Fenster) . In Mozillas Bananabread-Demo(öffnet im neuen Fenster) kann die Steuerung in Form eines First-Person-Shooters ausprobiert werden.
Bessere Unterstützung von Windows 8 und Retina-Displays
Darüber hinaus listet Google nur kleinere Verbesserungen für Chrome 22 auf: So soll die Unterstützung von Windows 8 verbessert worden sein. Zudem wurde das Aussehen des Browsers überarbeitet, damit es auf Retina-Displays, also Displays mit sehr hoher Auflösung, besser aussieht.
Chrome 22 schließt auch einige Sicherheitslücken(öffnet im neuen Fenster) , von denen allerdings keine als kritisch eingestuft ist, für die Google an die Entdecker aber bis zu 10.000 US-Dollar ausschüttet.
Chrome 22 wird als automatisches Update ausgeliefert und kann unter google.com/chrome(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.
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