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Bibliothek (Symbolbild): Bei der systematischen Digitalisierung tauchen mitunter auch verloren geglaubte Werke wieder auf.
Bibliothek (Symbolbild): Bei der systematischen Digitalisierung tauchen mitunter auch verloren geglaubte Werke wieder auf. (Bild: Francois Guillot/AFP/Getty Images)

Die Staatsbliothek scannt auch selbst

Die BSB scannt auch selbst: alte Handschriften etwa aus Europa, dem Orient und Asien, oder frühe gedruckte Bücher aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die wertvollen Werke erfordern besondere Sorgfalt. "Die geben wir auf keinen Fall aus der Hand", sagt Ceynowa. Dafür hat die BSB ein eigenes Scan-Zentrum eingerichtet. Darunter sind speziell konstruierte Scan-Vorrichtungen für die alten Werke. Sie werden berührungslos mit einem kurzen Lichtblitz abgetastet. Restauratoren überwachen den Vorgang.

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Daneben wird die BSB zukünftig vergriffene und verwaiste Bücher bis zum Jahr 1966 scannen sowie einige zeitgenössische Werke, über deren Digitalisierung sich die Bibliothek mit den Verlagen geeinigt hat.

Verloren geglaubte Bücher tauchten wieder auf

Die Aktion hatte für die Bibliothekare auch in anderer Hinsicht ihr Gutes: "Wenn Sie einen Bestand von knapp einer Million Werke systematisch anfassen, ist das wie eine Komplettrevision der Magazine. Man findet verstellte Sachen wieder, man findet auch Sachen wieder, die verloren geglaubt und bereits im Katalog ausgetragen wurden", sagt Ceynowa. Einen Sensationsfund wie im Jahr 2012 - damals hatten die Münchener Bibliothekare ein Autograph des Komponisten Georg Friedrich Händel entdeckt - gab es allerdings nicht.

Das Projekt Google Books läuft indessen weiter, mit Werken aus anderen europäischen Bibliotheken. Und auch bayerische Bibliotheken geben immer noch Bücher zu Google: Google scannt zurzeit die Bestände von drei weiteren regionalen staatlichen Bibliotheken aus dem Freistaat. Auch die BSB ist noch nicht fertig mit dem Projekt: Sie lässt von Google jedes Jahr den Bestand eines weiteren Erwerbungsjahrs aus dem späten 19. Jahrhundert scannen. Das sind jeweils 20.000 bis 25.000 Bücher.

 Google scannt

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lemmer 10. Mai 2017

Immer, wenn ich einmal in/auf Google Books zu einem Thema ein Buch gesucht habe, wurden...

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KaeseSchnitte 07. Mai 2017

Also wenn du von PietSmietTV redest, dann hat die zuständige Behörde nur die Mahnung...

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quadronom 07. Mai 2017

Wäre auch mein Vorschlag. In die Unibib seiner Wahl gehen und dort die Geräte besetzen...

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Seasdfgas 06. Mai 2017

jetzt tun wir mal bitte nicht so, als ob die bibliothek nicht schon immer ein ort zum...

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GPUPower 06. Mai 2017

Die meisten Leute die ich kenne, gehen in die Bibliothek um Hausaufgaben zu machen und zu...

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