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Bibliothek (Symbolbild): Bei der systematischen Digitalisierung tauchen mitunter auch verloren geglaubte Werke wieder auf.
Bibliothek (Symbolbild): Bei der systematischen Digitalisierung tauchen mitunter auch verloren geglaubte Werke wieder auf. (Bild: Francois Guillot/AFP/Getty Images)

Google scannt

Mitnichten! "Ich kann sagen, es ist während der gesamten Projektpartnerschaft seitens Google nicht ein Buch kaputt gemacht worden", sagt Ceynowa. Grund dafür sei die sorgfältige Vorbereitung gewesen.

Zu Beginn des Projekts seien "mit Google sehr präzise die restauratorischen und konservatorischen Anforderungen an die scanbaren Bücher ausgearbeitet" worden. Das Scan-Personal sei sorgfältig geschult worden. Zudem hätten die Bibliothekare mit Google Arbeitsabläufe definiert, nach denen das Ganze dann ablief. Denn: "Scannen ist nur ein Vorgang."

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Zunächst mussten die Bücher als ausgeliehen verbucht werden, damit Leser sie nicht vergeblich suchten. Dann wurden sie einer konservatorischen Prüfung unterzogen, mit einem Barcode versehen, damit Google die Metadaten aus dem Katalog auslesen kann, und dann erst konnten sie gescannt werden.

Die Bücher wurden von Hand gescannt

Dazu hatte Google ein Scan-Zentrum eingerichtet, in dem die Bücher gescannt wurden. Was dort vorging, darüber darf Ceynowa nichts sagen. Der Vertrag mit Google verpflichtet ihn zu Stillschweigen über die Einzelheiten. Nur soviel: Das Scan-Zentrum stand in Bayern. Dort scannten Menschen von Hand die Bestände der BSB sowie weiterer europäischer Bibliotheken. Allein aus den Münchener Beständen waren es pro Woche rund 5.000 Bücher.

Die Bücher würden auf V-förmig eingekerbte Tische gelegt, vom Scan-Personal durchgeblättert und dabei jede Doppelseite von einer hochauflösenden Digitalkamera abfotografiert, berichtete das Magazin der Süddeutschen Zeitung vor einigen Jahren aus Googles Scan-Zentrum in Oxford. Eine spezielle Software gleiche die Verzerrungen aus, die beim Scannen einer gekrümmten Buchseite entstünden.

Google bearbeitet die Daten regelmäßig

Die Dateien wurden dann zu Google in die USA übertragen und dort bearbeitet. Dazu gehörte beispielsweise, die Texte durchsuchbar zu machen. Das geschieht immer noch: Etwa alle zwei Jahre nimmt sich Google die Daten erneut vor und überarbeitet sie. So wurden beispielsweise irgendwann die Finger des Scan-Personals, die anfangs zu sehen waren, entfernt.

 Google Books: Die Bibliotheken leben nochDie Staatsbliothek scannt auch selbst 

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lemmer 10. Mai 2017

Immer, wenn ich einmal in/auf Google Books zu einem Thema ein Buch gesucht habe, wurden...

KaeseSchnitte 07. Mai 2017

Also wenn du von PietSmietTV redest, dann hat die zuständige Behörde nur die Mahnung...

quadronom 07. Mai 2017

Wäre auch mein Vorschlag. In die Unibib seiner Wahl gehen und dort die Geräte besetzen...

Seasdfgas 06. Mai 2017

jetzt tun wir mal bitte nicht so, als ob die bibliothek nicht schon immer ein ort zum...

GPUPower 06. Mai 2017

Die meisten Leute die ich kenne, gehen in die Bibliothek um Hausaufgaben zu machen und zu...



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