Google Book Settlement: US-Autoren und -Fotografen dürfen gegen Google klagen

Autoren und Fotografen in den USA dürfen gemeinsam gegen Google klagen. Das Unternehmen hatte beantragt, dass jeder Rechteinhaber individuell gegen die Digitalisierung seiner Werke klagen müsse. Das hat ein New Yorker Richter abgewiesen.

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Sammelklage ist effizienter: Google Books App auf einem Tablet
Sammelklage ist effizienter: Google Books App auf einem Tablet (Bild: Beck Diefenbach / Reuters)

Ein New Yorker Bezirksgericht hat eine Sammelklage von zwei Verbänden gegen Google zugelassen. Damit dürfen die Authors Guild und die American Society of Media Photographers, die Verbände von Autoren und Fotografen in den USA, gegen die Buchdigitalisierung des Internetunternehmens klagen.

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Google hatte Anfang Mai beantragt, die beiden Verbände von dem Verfahren auszuschließen. Jeder Urheber müsse sein Recht individuell einklagen. Diesen Antrag hat Richter Denny Chin abgewiesen. Es sei effizienter, wenn ein Verband eine Sammelklage einreiche, als wenn jeder Rechteinhaber einzeln vor Gericht ziehe, begründet er seine Entscheidung. Wenn jeder Fall einzeln verhandelt würde, bestehe das Risiko, dass es bei praktisch gleicher Sachlage zu verschiedenen Urteilen komme und dass die Kosten für die Rechtsstreitigkeiten sehr hoch würden.

Die Authors Guild zeigt sich zufrieden mit Chins Entscheidung. Es sei eine Schlüsselentscheidung für alle Autoren, deren Werke sich Google unbefugt angeeignet habe, erklärte Direktor Paul Aiken. Allerdings, so schränkt der Verband ein, sei es nur ein Teilerfolg. "Googles Haftung für Urheberrechtsverletzungen ist vom Gericht noch nicht festgestellt worden", heißt es in einer Stellungnahme der Authors Guild.

Der Streit um Googles Buchdigitalisierung dauert inzwischen schon fast sieben Jahre.

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