Google Barge: Google lüftet Geheimnis um Schwimmpontons

Google hat das Geheimnis um seine beiden schwimmenden Bauwerke, die Google Barges, gelüftet: Das Unternehmen wolle sie zu Informations- und Ausstellungsräumen ausbauen, in denen neue Technik präsentiert werde. Bislang hatte Google jede Auskunft dazu verweigert.
"Google Barge... Ein schwimmendes Rechenzentrum? Ein wildes Partyschiff? Eine Schute als Heimat für die letzten Dinosaurier? Keines davon, leider" , heißt es in einer Mitteilung von Google. Nach dem derzeitigen Stand erwägt Google, auf den Pontons interaktive Räume einzurichten, "in denen sich Menschen über neue Technik informieren können" , erklärt Google.
Möglichkeit für Änderungen
So ganz will sich Google dann aber doch nicht festlegen: Das Projekt sei noch in einem frühen Stadium, und es werde sich noch einiges ändern, schreibt das Unternehmen. Andererseits erscheint es unwahrscheinlich, dass ein Unternehmen ein Projekt dieser Größe initiiert und dann keine klaren Vorstellungen haben soll, was es damit anfängt.
Im vergangenen Monat war bekanntgeworden, dass Google zwei schwimmende Gebäude errichten lässt. Die Meldung hatte zu wilden Spekulationen über deren Zweck geführt. Golem.de etwa vermutete , es könne sich um schwimmende Rechenzentren mit eigenem Wellenkraftwerk handeln. Auf eine solche Technik hatte Google vor einigen Jahren ein Patent angemeldet .
Die Google Barges sind schwimmende Pontons, auf denen jeweils ein Gebäude errichtet wird. Die sind vier Stockwerke hoch und bestehen aus Containern. Es gibt zwei Google Barges: Eine liegt an der Westküste in San Francisco, die andere an der Ostküste in Portland im US-Bundesstaat Maine.