Google: Bald keine Chrome-Apps mehr im Browser

Google hat das bevorstehende Ende von Chrome-Apps im Browser verkündet. Nutzer werden auf Web-Apps verwiesen. Nur für Chrome OS wird es weiterhin Chrome-Apps geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Chrome-Apps gibt es bald nur noch für Chrome OS.
Chrome-Apps gibt es bald nur noch für Chrome OS. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

In weniger als zwei Jahren werden keine Chrome-Apps mehr im Chrome-Browser funktionieren, wie Google in einem Blog-Posting verkündet. Schrittweise soll die Unterstützung der Apps für Windows, Mac und Linux abgeschaltet werden. Sie können außerhalb des Chrome-Browsers in einem eigenen Fenster laufen. Chrome-Apps für Chrome OS sind davon nicht betroffen.

Chrome-Apps verlieren ihre Notwendigkeit

Stellenmarkt
  1. IT-Inhouse Consultant (m/w/d)
    Elkamet Kunststofftechnik GmbH, Biedenkopf
  2. Frontend Developer (x/w/m)
    Plan Software GmbH, Saarbrücken
Detailsuche

Nach Auffassung von Google werden Chrome-Apps immer weniger notwendig, weil diese direkt als Web-App realisiert werden können - zumindest bis Anfang 2018 soll das der Fall sein. Google hat Entwickler von Chrome-Apps aufgefordert, ihre Produkte als Web-App anzubieten. Wem dabei Funktionen fehlen, der kann sich an Google wenden, das noch fehlende APIs in Chrome integrieren will.

Derzeit gibt es laut Google zwei Arten von Chrome-Apps: Packaged und Hosted Apps. Packaged Apps würden derzeit nur von etwa einem Prozent der Windows-, Mac- und Linux-Nutzer verwendet. Und die meisten Hosted Apps seien bereits als reguläre Web-Apps realisiert.

Ende 2016 beginnt das Ende der Chrome-Apps

Ende 2016 will Google damit beginnen, neue Chrome-Apps nur noch für Chrome OS anzubieten. Bestehende Chrome-Apps werden weiterhin für alle Plattformen verfügbar sein, und Entwickler können ihre Produkte noch aktualisieren. Im zweiten Halbjahr 2017 wird der Chrome Web Store schließlich keine Chrome-Apps mehr für Windows, Mac und Linux anbieten, so dass diese nicht mehr bezogen werden können.

Golem Akademie
  1. Microsoft Teams effizient nutzen
    19. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Wer zu diesem Zeitpunkt bereits eine Chrome-App auf den genannten drei Betriebssystemen verwendet, kann diese noch bis Anfang des Jahre 2018 nutzen. Ab dann können Chrome-Apps auf den drei Plattformen nicht mehr gestartet werden.

Chrome-App-Launcher wurde dieses Jahr eingestellt

Bereits im März 2016 wurde der Chrome-App-Launcher eingestellt. Damit können Chrome-Apps außerhalb des Chrome-Browsers gestartet werden. Laut Google wurde dieser nur von wenigen Nutzern verwendet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


pk_erchner 23. Aug 2016

gibt es ein deutsches oder europäisches Schul OS ? können "normale" Leute (<> Nerds...

My1 22. Aug 2016

naja das Problem dass bei jeder dieser Apps Chrome mitgezogen wird lässt auch ne codebase...

My1 22. Aug 2016

den meisten der PC user die windows nutzen reicht ne 32bit exe völlig. linux und mac ist...

der_wahre_hannes 22. Aug 2016

Kryptonit. Aber, ein Super Man, der Sachen wie "I eat Green Berets for breakfast!" sagt...

My1 22. Aug 2016

I know, schöne logik. (/s)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Drucker
Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon

In den USA wurde eine Sammelklage gegen Canon eingereicht: Klagegrund ist, dass einige 3-in-1-Geräte nur scannen, wenn Tinte vorhanden ist.

Drucker: Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon
Artikel
  1. Streaming: Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen
    Streaming
    Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen

    Die südkoreanische Serie Squid Game ist dabei, sich zu Netflix' größtem Erfolg zu entwickeln: Die Survival-Serie bricht mehrere Rekorde.

  2. Microsoft: Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro
    Microsoft
    Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro

    Microsoft bringt wie angekündigt einen Minikühlschrank im Design der Xbox Series X auf den Markt, der auch nach Deutschland kommen wird.

  3. Silicon Valley: Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin
    Silicon Valley
    Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin

    Apple hat Janneke Parrish gekündigt, die sich für die Offenlegung von Diskriminierung in dem Unternehmen einsetzte. Auch Netflix entlässt offenbar eine Aktivistin.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 37% Rabatt auf Corsair-Produkte • Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt • Crucial BX500 1 TB 69€ • Aerocool Aero One White 41,98€ • Creative Sound BlasterX G5 89,99€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 248,99€) • Gamesplanet Anniv. Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /