Google Auto Link: Google will ins Auto

Google plant mit Google Auto Link ein angepasstes Betriebssystem für Autos, das anlässlich der jährlichen Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellt werden soll. Es soll mit Apples Carplay konkurrieren, das iOS ins Auto bringt.

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Google will mitfahren.
Google will mitfahren. (Bild: Open Automotive Alliance)

Nach einem Bericht von Automotive News will Google sein In-Car-Betriebssystem Auto Link dieses Jahr auf der Google I/O präsentieren. Es soll das Gegenstück zu Apples Carplay werden, das schon auf dem Markt ist. Automotive News stützt seinen Bericht auf drei Quellen.

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Google Auto Link soll das erste Produkt sein, das aus der Open Automotive Alliance hervorgeht. Der Industrieinitiative, die von Google geführt wird, gehören unter anderem Audi, General Motors, Honda, Hyundai und Nvidia an. Die Allianz wurde erst Anfang 2014 gegründet.

Es handelt sich bei Google Auto Link um ein sogenanntes projiziertes oder gespiegeltes Betriebssystem und nicht etwa um eine Embedded-Lösung. Smartphones mit Android können über das Entertainmentsystem des Fahrzeugs und dessen Hauptdisplay kontrolliert werden. Welche Fahrzeughersteller sich als erste mit Google Auto Link auf den Markt wagen, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Die Google I/O findet vom 25. bis 26. Juni 2014 in San Francisco statt.

Apple ist schon im Auto

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Apple stellte auf dem Genfer Autosalon Anfang des Jahres Carplay vor, nachdem das Unternehmen schon zur Vorstellung von iOS 7 im vergangenen Jahr das damals noch iOS in the Car genannte System demonstriert hatte. Apples Carplay arbeitet in Verbindung mit Blackberrys QNX Car Platform, das in Infotainment-Systemen von zahlreichen Autoherstellern eingesetzt wird. Apples Carplay soll in Autos von BMW, Ford, General Motors, Honda, Hyundai, Jaguar, Land Rover, Kia, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Citroën, Subaru, Suzuki und Toyota verfügbar sein.

Ferrari, Mercedes und Volvo haben Carplay bereits eingeführt, bei dem Smartphone-Inhalte auf das Autodisplay gebracht werden, damit der Fahrer die Mediensteuerung, die Navigation und die Telefon- und SMS-Funktion während der Fahrt bedienen kann. Dazu werden auch Sprachsynthese- und -erkennungsfunktionen genutzt. Nachrüstungsmöglichkeiten haben beispielsweise Pioneer und Alpine angekündigt.

Microsoft strebt ins Cockpit

Microsoft will nicht ins Auto - es ist bereits seit 2006 dort, ohne dass die meisten Autofahrer es wissen oder sehen. Fiat, Ford und Nissan setzen auf das neue Windows Embedded Automotive und auch andere Hersteller wie BMW und Kia verwenden das ehemals als Windows Automotive oder Windows Auto bekannte System der CE-Produktfamilie. Doch nun sollen auch bald Kacheln von Windows-Smartphones auf den Autobildschirmen sichtbar werden, wenn Microsoft es schafft, sein auf der Build 2014 vorgestelltes Windows-in-the-Car-Konzept durchzusetzen. Dabei sollen Smartphone-Inhalte gespiegelt und angepasst werden, damit der Fahrer die Musik, die Navigation und viele Fahrzeugfunktionen steuern kann.

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Neuro-Chef 20. Jun 2014

Also ich finde diese Entwicklung bedenklich. Kurzlebigen Müll wie Smartphonesysteme im...

Anonymer Nutzer 20. Jun 2014

Ja, das glaube ich. Wenn das Android-Auto z.B. weniger verbraucht oder mehr Komfort oder...

User_x 19. Jun 2014

also ich hatte noch bis vor 2 jahren ein kassettendeck im autoradio... hat mich zwar...

TheUnichi 19. Jun 2014

Das ist wirklich, sehr, sehr schön für dich.



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