Google: Aus G Suite wird Workspace

Google organisiert seine Produktivitätssoftware für Unternehmen um: G Suite heißt künftig Workspace, bekommt ein weiteres Preismodell und neue Funktionen.

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Google hat Workspace vorgestellt.
Google hat Workspace vorgestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat seine Produktivitätssoftware für Unternehmen, G Suite, in Workspace umbenannt. Workspace soll sich künftig noch besser an den neuen Arbeitsalltag vieler Menschen auf der Welt anpassen - also an die Corona-bedingte Arbeit außerhalb des Büros und die Interaktion über Videokonferenzen und Chats.

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Workspace führt dabei das Konzept von G Suite weiter und bietet unter anderem Mail, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Kalender, Präsentationen und Videokonferenzen sowie Chats für die Teilnehmer an. In Zukunft soll vor allem der gemeinsamen Interaktion ein höherer Stellenwert eingeräumt werden.

So soll in den kommenden Wochen die Möglichkeit eingeführt werden, direkt in Chats mit Gästen ein neues Dokument zu erstellen, an dem dann gemeinsam gearbeitet werden kann. In den kommenden Monaten soll es zudem möglich sein, Videotelefonate mit Google Meet direkt in der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und dem Präsentationsprogramm zu führen. Das soll die Interaktion in Zeiten fördern, in denen sich Nutzer selten persönlich sehen.

Google hat die Tarifstruktur erweitert

Mit der Einführung von Workspace hat Google auch die Tarifstruktur leicht geändert. Der bisherige Basic-Tarif heißt jetzt Business Starter und kostet weiterhin 4,68 pro Nutzer und Monat. Im Tarif enthalten sind unter anderem der Zugriff auf die Workspace-Apps, Videokonferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern, digitale Whiteboards, geschäftliche Gmail-Adressen, gemeinsame Kalender etc. Jedem Nutzer stehen 30 GByte Speicher zur Verfügung.

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Der bisherige Business-Tarif heißt jetzt Business Standard und kostet weiterhin 9,36 pro Nutzer und Monat. Zusätzlich zu den Funktionen des Starter-Tarifs sind Videokonferenzen mit bis zu 150 Teilnehmern möglich, die zudem auch aufgenommen werden können. Jedem Nutzer stehen 2 TByte Drive-Speicher zur Verfügung. In den Chats kann ein Protokoll aktiviert werden.

Neu ist der Business-Plus-Tarif, der pro Nutzer und Monat 15,60 Euro kostet - bislang folgte auf den mittleren Tarif nur noch der Enterprise-Tarif für 23 Euro pro Nutzer und Monat. Den Enterprise-Tarif gibt es weiterhin, der Preis wird auf Anfrage berechnet. Im Business-Plus-Tarif sind Videokonferenzen mit bis zu 250 Teilnehmern möglich, Nutzern stehen 5 TByte Speicher zur Verfügung. Der Enterprise-Tarif beinhaltet unbegrenzten Speicher.

Google zufolge wird es zunächst weiterhin Produktionssoftware unter dem Namen G Suite für Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen geben. Die G-Suite-Webseite wird aktuell offenbar auf Workspace umgestellt: Klicken wir auf "Jetzt starten", erscheint bereits der neue Name in der Ecke. Bestehende G-Suite-Verträge sollen Google zufolge wie bisher weiterlaufen und sind nicht von den Änderungen betroffen.

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Samra 04. Nov 2020

Seit 2016 verwende ich nun Google Workspace oder besser gesagt: (Apps > G Suite...

Samra 04. Nov 2020

Sehe ich auch so. Auch wenn Google uns "Workspace" als etwas Besonderes verkaufen will...

Tubes 06. Okt 2020

Ja, die tools und diverse Leitfaden habe ich mir schon angeschaut. Irgendwie traue ich...

birdy 06. Okt 2020

Ich habe Google Chat vor ca. 2 jahren mal getestet. Und mir dann vor ca.1 Jahr nochmal...



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