32-Bit-Apps verschwinden nicht so schnell

Lange aufgegebene Apps bleiben den Android-Nutzern also erhalten. Das ist vor allem für Spieleklassiker interessant. Bei typischen täglichen Anwendungen wie Messengern, Textverarbeitungen oder Notizprogrammen dürfte dies nicht so wichtig sein. Wichtig ist aber: Der Android-Nutzer hat trotzdem weiterhin Zugriff auf sein Retro-Notizprogramm, wenn er denn will. Nach derzeitigem Stand wird ein Gerät mit einem Update nicht seine 32-Bit-Kompatibilität verlieren, auch wenn über Google Play die Apps nicht mehr neu heruntergeladen werden können.

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Bei Apple war die 64-Bit-Umstellung hingegen problematisch. Das Unternehmen verkaufte etwa weiterhin 32-Bit-Apps, obwohl nur wenige Monate später die Apps auf vielen Geräten nicht mehr funktionieren würden. Zwar gab es in einigen wenigen Fällen später noch Updates, doch das war die Ausnahme. Einer der wenigen Spieleklassiker, die in das 64-Bit-Zeitalter bei Apple herübergerettet wurden, war 2Ks Civilzation Revolution 2. Auch Infinity Blade wurde angepasst. Das Spiel zeigte im Jahr 2010, dass auch auf einem kleinen Smartphone imposante Grafik möglich ist. Das Smartphone wurde zu einem Spielehandheld.

Weiterhin schwierig war die Situation mit alten Daten, wie unser Test von iOS 11 zeigte, dem Betriebssystem mit 64-Bit-Zwang. Diese lassen sich nur schwer aus den Backups extrahieren. Apple-Nutzern blieb nichts anderes übrig, als für alte Anwendungen etwa einen nicht aktualisierten iPod Touch vorzuhalten und möglichst vor dem Update auf iOS 11 die Daten zu kopieren.

Ab 1. August 2021 wird dies unter Android zumindest ähnlich wie bei iOS seit Ende 2017 sein: Es wird in Google Play Anwendungen geben, die ein altes Android-Gerät voraussetzen.

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 Google: Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps
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