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Google Assistant: Googles smarter Lautsprecher kann Termine anlegen

Mit einem Google-Assistant-Lautsprecher lassen sich auf Zuruf neue Termine anlegen. Damit wird der smarte Lautsprecher nützlicher. Als weitere Neuerung spielen Google-Assistant-Lautsprecher Musik auch im Flac-Format ab - aber nur, wenn Deezer verwendet wird.

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Google-Assistant-Lautsprecher erhalten zwei neue Funktionen.
Google-Assistant-Lautsprecher erhalten zwei neue Funktionen. (Bild: Beck Diefenbach/Reuters)

Darauf haben Nutzer eines Google-Assistant-Lautsprechers lange warten müssen: Nun lassen sich auf Zuruf auch neue Termine anlegen. Ein "Hey, Google, erstelle einen Termin" genügt und schon fragt der digitale Assistent alle weiteren Informationen ab. Dazu gehören das gewünschte Datum, die Uhrzeit und die Beschreibung des Kalendereintrags. Ist das erledigt, taucht der Termin sofort im entsprechenden Google Kalender auf. Damit zieht Google endlich beim Funktionsumfang mit Alexa nach. Schon seit langem können Alexa-Lautsprecher auch neue Termine anlegen. Google hat diese nützliche Funktion freigeschaltet, ohne die Neuerung irgendwo bekanntzumachen.

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Erstaunlicherweise funktioniert das Anlegen neuer Termine über einen Google-Assistant-Lautsprecher auch ohne aktivierte Voice-Match-Funktion. Über Voice Match werden Nutzer über die Stimme identifiziert. Der Assistent greift dann abhängig von der erkannten Stimme auf Kalender oder andere persönliche Daten der Nutzer zu. Das Abfragen des Kalenders ist weiterhin nur möglich, wenn Voice Match eingerichtet und aktiv ist. Falls es hierbei mit der Stimmerkennung Probleme gibt, fehlt weiterhin ein Hinweis darauf und der Nutzer erhält eine nichtssagende Fehlermeldung.

Nach wie vor kann Google Assistant nur auf den Google-Kalender zugreifen. Es ist nicht möglich, Kalenderdienste anderer Anbieter zu nutzen - hier bietet Alexa mit der Unterstützung der Kalender von Microsoft und Apple deutlich mehr. Das Löschen von Kalendereinträgen ist mit dem Google Assistant weiterhin nicht möglich. Auch mit Alexa-Lautsprechern gibt es diese Möglichkeit nur bei den Displaygeräten, also etwa dem Echo Show oder dem Echo Spot. Offenbar soll verhindert werden, dass ungewollt Termine gelöscht werden. Auf den Alexa-Displaygeräten werden die anstehenden Termine angezeigt und der Nutzer erkennt besser, welchen der Termine er löschen möchte.

Auch Google hat Google-Assistant-Geräte mit eingebautem Display vorgestellt, möglicherweise gibt es hier für Kunden ebenfalls mehr Möglichkeiten als mit den reinen Lautsprechern. Wann die Smart-Display-Geräte nach Deutschland kommen, ist nicht bekannt. Möglicherweise erfolgt die Ankündigung für den deutschen Markt auf der Ifa im Spätsommer.

Deezer unterstützt Flac-Format auf Google-Assistant-Lautsprechern

Wer ein Hi-Fi-Abo von Deezer gebucht hat, kann diesen neuerdings uneingeschränkt mit einem Google-Assstant-Lautsprecher verwenden. Das verspricht eine bessere Qualität bei der Musikwiedergabe, weil damit Musik in verlustfreier Flac-Klangqualität in 16 Bit mit 44,1 kHz übertragen wird. Der Anbieter verspricht CD-Qualität ohne Qualitätsverlust. Deezer steht bereits länger für Google Assistant bereit und wurde im März 2018 in Alexa integriert. Allerdings wurde das Hi-Fi-Abo bisher nicht unterstützt.

Wie auch beim normalen Deezer kann der Musikstreamingdienst mit der Stimme gesteuert werden. Auf Zuruf werden Alben, Songs, Wiedergabelisten, Genres oder Stücke eines bestimmten Künstlers abgespielt. Dabei wird auch die Flow-Funktion unterstützt. Bei Flow handelt es sich um eine Wiedergabeliste, für die Daten über den persönlichen Musikgeschmack mit redaktionellen Empfehlungen kombiniert werden. Der Anbieter nennt es einen persönlichen Soundtrack und Flow soll eine ideale Mischung aus Lieblingssongs und Neuheiten darstellen.

Zur Nutzung von Deezer über den Google Assistant wird ein kostenpflichtiges Abo benötigt. Hierzu muss mindestens Premium+ für 9,99 Euro monatlich gebucht werden. Um von der besseren Klangqualität zu profitieren, muss es aber das Hi-Fi-Abo für 19,90 Euro pro Monat sein. Bei gebuchtem Abo haben Deezer-Kunden Zugriff auf 36 Millionen Liedstücke.

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plutoniumsulfat 17. Jul 2018

Dafür muss man kein Herzchirurg sein ;D

RcRaCk2k 17. Jul 2018

Echt spannend, möchte gerne wissen, warum Google es für seine bezahlenden Kunden der...

farrol 16. Jul 2018

Klappt jetzt doch. Meinen Google Home Mini hatte ich beim Testen mit einem weiteren...

ibsi 16. Jul 2018

Lies den Artikel, da wird genau diese Frage beantwortet


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