Google Apps for Business: Sprint steigt bei Googles App-Programm ein

Sprint und Google haben eine Partnerschaft für Googles Apps for Business angekündigt. Der angeschlagene US-Telekommunikationskonzern hofft auf neue Einnahmen und Kunden.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Sprint will mit der Partnerschaft mit Google neue Kunden gewinnen.
Sprint will mit der Partnerschaft mit Google neue Kunden gewinnen. (Bild: Jamie Squire/Getty Images)

Der US-Telekommunikationskonzern Sprint steigt in das Resellerprogramm von Googles Produktivitätssuite Google Apps for Business ein. Sprint werde die Anwendungen für Geschäftskunden künftig selbst als Komplettlösung vertreiben, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Zu der Suite gehören unter anderem Gmail, Google Calendar, Google Drive und Google Docs.

Stellenmarkt
  1. Operativer Lizenzmanager (d/m/w)
    NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg
  2. Mitarbeiter für die Funktionsstelle IT-Prozesse (m/w/d)
    Medizinischer Dienst Niedersachsen, Hannover
Detailsuche

Für Sprint ist die Partnerschaft eine Chance, neue Einnahmequellen zu erschließen. Unternehmen können die Google-Suite auch bei dem Konzern erwerben, ohne Sprint-Kunde zu sein. Der angeschlagene Konzern dürfte auch darauf hoffen, Neukunden für das Kerngeschäft zu gewinnen. Google wiederum könnte sich mit der Partnerschaft neue Kunden aus Geschäftsfeldern sichern, die bislang eher auf Konkurrenzprodukte setzten.

Sprint setzt auf kostenlosen Zusatz-Service

"Google Apps hilft Unternehmen, schneller und effizienter zu arbeiten und dabei auf Tools zu setzen, mit denen sie bereits vertraut sind", sagte Murali Sitarim, bei Google verantwortlich für strategische Partnerschaften. "Unsere Partner sind dabei von entscheidender Bedeutung und bieten Kunden aller Größenordnungen Cloud- und Mobil-Lösungen an."

Sprint will laut Pressemitteilung mit dem Partnerprogramm einen kostenlosen 24-Stunden-Support, Single-Sign-On-Service sowie ein ebenfalls kostenloses Online-Training anbieten - Leistungen, die Google selbst zum Teil nicht bietet. Im Zentrum soll dabei die mobile Nutzung stehen. So sollen die Apps auf Wunsch auf Sprint-Smartphones vorinstalliert werden können.

Nicht die erste Zusammenarbeit

Golem Akademie
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Sprint werde als "One-Stop-Lösung für Unternehmen dienen und alle Elemente bieten, die für die umfassende Cloud-basierte Zusammenarbeit nötig sind". Kunden könnten so ihr IT-Management vereinfachen und sich auf das Wachstum konzentrieren. Sprint will nach eigenen Angaben auch weiterhin Business-Lösungen von Microsoft und Cisco anbieten.

2013 hatte der japanische Telekommunikationskonzern Softbank die Mehrheit an Sprint übernommen. Softbank ist der größte Kunde von Googles App-Suite. Die jetzt angekündigte Partnerschaft ist nicht die erste Zusammenarbeit zwischen den Konzernen. 2011 integrierte Sprint Googles Spracherkennung Voice in die eigenen Mobilfunkdienste. Derzeit ist der Konzern dabei, die internen Dienste von Microsoft auf Google umzustellen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Musterfeststellungsklage
Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
Artikel
  1. Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
    Open Source
    "Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

    Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

  2. Raumfahrt: US-Weltraumstreitkräfte starten zwei Spionagesatelliten
    Raumfahrt
    US-Weltraumstreitkräfte starten zwei Spionagesatelliten

    Was können denn andere Satelliten im geostationären Orbit? Fliegen wir hin und schauen nach.

  3. Elektro-Pick-up: Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt
    Elektro-Pick-up
    Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt

    In einem Video wird ein neuer Cybertruck-Prototyp von Tesla im Detail gezeigt. Es stammt vermutlich aus der Gigafactory in Texas.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • RX 6900XT 16 GB für 1.495€ • Acer Curved Gaming-Monitor 27" 259€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Corsair 16GB DDR4-4000 111,21€ • 10% auf Gaming bei Ebay (u. a. Gigabyte 34" Curved UWQHD 144Hz 429,30€) • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /