Google-API: Corona-App bei etlichen Android-Geräten gestört

Bei vielen Nutzern kann die Corona-App derzeit nicht die Risikobegegnungen ermitteln. Das soll an der Bluetooth-Schnittstelle von Android liegen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die Aktualisierung der App ist derzeit bei einigen Android-Geräten gestört.
Die Aktualisierung der App ist derzeit bei einigen Android-Geräten gestört. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Die Nutzer der Corona-Warn-App des Bundes erhalten derzeit unter Umständen kein aktuelles Ergebnis bei der Risikoermittlung. Es sei der Corona-Warn-App unter Android-Smartphones "in einigen Fällen" nicht möglich, einen Schlüsselabgleich durchzuführen, sagte ein Sprecher von SAP auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Ursache dafür seien Probleme mit der Bluetooth-Schnittstelle unter Android.

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"Wir haben Google über das Problem informiert und arbeiten gemeinsam unter Hochdruck an der Lösung des Problems." SAP hat zusammen mit der Deutschen Telekom die App entwickelt.

Der Fehler macht sich dadurch bemerkbar, dass die Schlüssel der infizierten Nutzer nicht heruntergeladen werden können. Dadurch ist keine Risikoermittlung möglich. Das Problem tritt nicht bei allen Android-Geräten auf. Nach Informationen von Golem.de sind sowohl die Androidversionen 10 und 11 als auch Geräte verschiedener Hersteller wie Google oder Oneplus betroffen.

Die Corona-Warn-App verzeichnet bislang nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) knapp 25 Millionen Downloads (PDF). Allerdings liegt der Anteil der Infizierten, die ihre Schlüssel hochladen, weiterhin nur bei 58 Prozent. Seit dem Start der App im vergangenen Juni wurden in mehr als 190.000 Fällen die Schlüssel hochgeladen. Da im selben Zeitraum jedoch 1,8 Millionen Menschen positiv getestet wurden, lädt demnach nur gut jeder zehnte Infizierte tatsächlich seine Schlüssel hoch.

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Dennoch fordern Politiker in den vergangenen Wochen immer wieder, den Datenschutz zu senken, um die Wirksamkeit der App zu vergrößern. Dieser Vorstoß war beim Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kelber und dem Chaos Computer Club (CCC) auf scharfe Kritik gestoßen. "An keiner Stelle steht Datenschutz der Funktionsweise der App entgegen - mit mehr oder weniger Datenschutz würde sie genauso gut oder schlecht funktionieren, keinesfalls aber besser", sagte CCC-Sprecher Linus Neumann der Düsseldorfer Rheinischen Post.

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