• IT-Karriere:
  • Services:

Google Anthos: Umbenannte Cloud-Plattform ist mit Konkurrenz kompatibel

Früher hieß sie mal Cloud Services Platform, jetzt wird sie in Anthos umbenannt. Googles Produkt soll Kubernetes auf diverse Infrastrukturen bringen: ins lokale Rechenzentrum oder sogar auf Clouds von Microsoft und AWS. Ebenfalls neu sind Nvidias Tesla-T4-GPUs bei Google.

Artikel veröffentlicht am , /
Googles neues Produkt heißt Anthos.
Googles neues Produkt heißt Anthos. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Auf der eigenen Entwicklermesse Cloud Next hat Google dem Dienst Cloud Services Platform einen neuen Namen gegeben. Anthos übernimmt dessen Rolle als Hybrid Cloud oder Workload-Verwaltung auf Basis des Containerorchestrierungstools Kubernetes. Der Dienst ist mit der Google-Infrastruktur kompatibel, soll aber auch auf den Konkurrenzprodukten - namentlich AWS und Microsoft Azure - laufen. Alternativ lässt sich das System als On-Premises-Lösung einbinden.

Stellenmarkt
  1. Bayerische Versorgungskammer, München
  2. KTG GmbH, München

Das komplett softwarebasierte Produkt soll auf einer möglichst großen Auswahl an Hardware laufen. Außerdem stellt Google in einer Betaversion Anthos Migrate vor. Darüber migrieren Kunden ihre traditionellen virtuellen Maschinen von Cloud- oder On-Prem-Infrastruktur in Container. Diese sind in einem Maße plattformunabhängiger, da sie feste Umgebungen mit Betriebssystem, Schnittstellen und Treibern in einer ausführbaren Umgebung zusammenfassen. Laut Google spare das den Entwicklerteams die Wartung von Betriebssystem und Software, in deren Umfeld eigene Applikationen getestet werden.

Kooperation mit Herstellern und neue Nvidia-GPUs

Google kooperiert mit mehreren größeren Unternehmen, um Anthos an Kunden zu verteilen: etwa Dell EMC, HPE, Intel, Lenovo und VMware. Sie wollen eigene Hyperconverged-Systeme damit anbieten. Das sind Produkte, deren Hardware und Software genau aufeinander abgestimmt sind, die sich dadurch besser in Infrastruktur einbinden, aber nicht so gut anpassen lassen. Auch Systemintegratoren wie Accentrue, NTT, Wipro und andere wollen Anthos in ihre Produktpalette aufnehmen.

Eine Neuerung der Google Cloud Platform ist die Verfügbarkeit von Nvidias Quadro Virtual Workstation (Quadro vWS): Google verwendet hierzu Tesla T4 mit 75 Watt pro Beschleunigerkarte, um Nutzern in der Cloud ein System für unter anderem künstliche Intelligenz oder Rendering mit Raytracing oder Simulationen zu offerieren. Noch ist die Quadro vWS in der privaten Beta, im April 2019 will Google sie allgemein öffnen. Neben der GPC sind Tesla T4 auch bei AWS als private Beta in den EC2-G4-Instanzen verfügbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. MotoGP 21 für 21,99€, Star Wars Jedi - Fallen Order für 16,29€, Civilization 6 für 6...
  2. 229€
  3. 64,99€ (Release 11. Mai)
  4. (u. a. Sandisk Ultra 3D SATA-SSD 1TB für 85€, Apple MacBook Air M1 für 999€, Sony KE-55A85...

Folgen Sie uns
       


Serial 1 Rush CTY - Fazit

Keine Harley, sondern ein alltagstaugliches Pedelec: das Serial 1 überzeugt im Test.

Serial 1 Rush CTY - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /