Abo
  • IT-Karriere:

Google: Anpassungen bei Android Wear, TV und Auto sind verboten

Für die neuen Android-Plattformen Wear, TV und Auto erlaubt Google keinerlei Anpassungen. Die Oberfläche und Bedienung soll einheitlich sein. Gerätehersteller dürfen lediglich eigene Dienste integrieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Google-Richtlinien für Android Wear, TV und Auto
Neue Google-Richtlinien für Android Wear, TV und Auto (Bild: Georges Gobet/AFP/Getty Images)

Die neuen Android-Plattformen Android Wear, Android TV und Android Auto dürfen im Unterschied zur Android-Version für Smartphones und Tablets von den Geräteherstellern nicht mit einer eigenen Bedienoberfläche versehen werden. Das hat Googles Engineering Director David Burke im Gespräch mit Ars Technica erklärt. Er begründete die Änderung damit, dass vor allem bei der Android-TV-Plattform eine einheitliche Bedienung für ihn eine große Rolle spiele.

Stellenmarkt
  1. GEOMAGIC GmbH, Leipzig
  2. Auswärtiges Amt, Bonn, Berlin

"Wir wollen eine sehr einheitliche Bedienung. Wenn jemand einen Fernseher in einem Raum hat und einen anderen Fernseher in einem anderen Raum - und beide laufen mit Android TV, wollen wir, dass diese gleich aussehen", erklärte Burke und bezieht sich damit auf die Bedienoberfläche und das Aussehen. Googles Ziel sei es, dass sich jedes Gerät mit Android TV gleich bedienen lasse.

Gleiches gelte für Android Auto und Android Wear: Auch in Autos und auf Smartwatches mit Google-Systemen soll es eine vereinheitlichte Bedienung geben. Die in der Smartphone- und Tablet-Welt vorherrschende Fragmentierung solle so bei diesen drei Plattformen vermieden werden. Die Software werde durch Google kontrolliert, nicht durch die Gerätehersteller.

Diskrete Updates für neue Android-Plattformen

Künftige Updates der Betriebssysteme werden direkt von Google ausgeliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass auf allen am Markt befindlichen Geräten die gleichen Versionen laufen. Dabei will Google eine ähnliche Update-Automatik wie in Googles Chrome-Browser implementieren - zunächst ist dies für Android TV geplant, erst später auch für Android Wear und Auto. Das würde bedeuten, dass sich die Systeme der Smartwatches, Fernseher und Autos aktualisieren, ohne dass der Nutzer benachrichtigt wird.

Diese Neuausrichtung wird von Burke auch damit begründet, dass Bedienung und Aussehen der Oberfläche für die neuen Produkte deutlich wichtiger seien als bei Smartphones und Tablets. Bei den ersten Android-Tablets mit Android 3 alias Honeycomb waren Oberflächenanpassungen durch die Hersteller zunächst ebenfalls verboten gewesen. Später wurde diese Beschränkung von Google aber wieder aufgehoben. Eine solche nachträgliche Erlaubnis ist bei den drei neuen Android-Plattformen allerdings nicht vorgesehen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

I doubt it 30. Jun 2014

Die Tatsachen habe ich in Absatz 1 und Absatz 2 genannt. Jeder kann sich für...

Lala Satalin... 30. Jun 2014

Volle Zustimmung!

I doubt it 30. Jun 2014

Du irrst nicht. Aber es geht sogar noch weiter. Ich empfehle diese Lektüre: http...

plutoniumsulfat 30. Jun 2014

Diese Versionen sind die Fragmentierung, die auch bei Apple da ist (iOS 4.2.1, iOS 6.1...

plutoniumsulfat 30. Jun 2014

Wieso nicht? Immerhin kommen die ohne Google-Krempel raus?


Folgen Sie uns
       


Motorola One Action im Hands On

Motorola hat das One Action vorgestellt. Das Mittelklasse-Smartphone hat eine Actionkamera eingebaut, die mit einem 117 Grad großen Weitwinkel und einer digitalen Bildstabilisierung versehen ist. Das One Action hat eine gute Mitteklasseausstattung und kostet 260 Euro.

Motorola One Action im Hands On Video aufrufen
Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Be emobil Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt
  2. ACM City Miniauto soll als Kleintransporter und Mietwagen Furore machen
  3. Startup Rivian plant elektrochromes Glasdach für seine Elektro-SUVs

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?
  2. IT-Fachkräftemangel Arbeit ohne Ende
  3. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig

    •  /