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Google: Androids Digital Wellbeing bekommt Focus Mode

Mit dem nun für alle Nutzer freigeschalteten Focus Mode können Nutzer von Android 10 bestimmte Apps ausblenden, um Ablenkungen zu vermeiden. Die Anwendungen werden ausgegraut und können nicht mehr ohne weiteres geöffnet werden, auch Benachrichtigungen werden deaktiviert.
/ Tobias Költzsch
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Google will Android-Nutzern mehr Möglichkeiten geben, die Nutzungszeit ihres Endgerätes einzuschränken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Google will Android-Nutzern mehr Möglichkeiten geben, die Nutzungszeit ihres Endgerätes einzuschränken. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Google hat damit begonnen, den Focus Mode seiner Digital-Wellbeing-Funktion für Android 10 zu verteilen. Das berichtet Android Police(öffnet im neuen Fenster) . Vor kurzem hatte Google die Funktion bereits bei einigen ausgewählten Nutzern getestet.

Mit dem Focus Mode lassen sich bestimmte Apps pausieren: Sie senden keine Benachrichtigungen mehr aus und können nicht ohne weiteres geöffnet werden. In der App-Übersicht erscheinen die Anwendungen ausgegraut.

Apps lassen sich nicht mehr so einfach öffnen

Tippt ein Nutzer auf das App-Icon, wird der Hinweis eingeblendet, dass die Anwendung momentan blockiert ist. Will der Nutzer sie dennoch öffnen, muss er sie erst in den Einstellungen wieder aktivieren. Dies soll dazu führen, dass ablenkende Apps nicht mehr so häufig unbewusst geöffnet werden.

Der Focus Mode kann so eingestellt werden, dass er sich automatisch an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten aktiviert. So kann beispielsweise eingestellt werden, dass Facebook während der Arbeitszeit blockiert wird, um Ablenkungen zu verhindern. Wie bei den bisherigen Digital-Wellbeing-Funktionen gehört auch beim Focus Mode eine gewisse Selbstdisziplin dazu, um ihn sinnvoll zu nutzen.

Der Focus Mode dürfte auf alle Android-Geräte kommen, auf denen auch die bisherigen Digital-Wellbeing-Funktionen laufen. Google und auch Konkurrenten wie Facebook versuchen seit einiger Zeit, der Dauerberieselung der Nutzer durch ihre Dienste etwas entgegenzusetzen. So bietet Digital Wellbeing beispielsweise eine Übersicht der Nutzungszeit des Smartphones, die auch nach Apps sortiert werden kann.


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