Abo
  • Services:

Google: Android verzichtet auf GCC für native Apps

Das Android-NDK wird aktuelle Versionen der Gnu Compiler Collection (GCC) künftig nicht mehr unterstützen. Stattdessen sollten Entwickler Clang aus dem LLVM-Projekt verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Android 6.0 alias Marshmallow
Android 6.0 alias Marshmallow (Bild: Google)

Die aktuellen Release Notes des Android-NDKs von Google listen die Verwendung der Gnu Compiler Collection (GCC) offiziell als veraltet. Die Entwickler werden darüber hinaus gebeten, künftig vollständig auf den LLVM-Compiler Clang zu setzen, falls dies nicht sowieso schon geschehen ist. Sollten Probleme bei einem Wechsel auftreten, bittet Google darum, diese als Fehler zu melden. Mit Hilfe des NDK lassen sich native Anwendungen für Android schreiben, die statt des sonst typischen Java in C oder C++ geschrieben werden können.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Zurzeit noch genutzt werden kann GCC 4.9, ein Upgrade auf die 5er-Reihe der Compiler-Sammlung wird es aber nicht mehr geben. Außerdem werde das Team keine nichtkritischen Backports für diesen Codezweig mehr akzeptieren. Im Umkehrschluss heißt das, dass sicherheitskritische Updates wohl noch eine Zeit lang eingepflegt werden, so dass GCC zumindest mittelfristig noch genutzt werden kann.

Wie lang die Pflege das älteren Codezweigs fortgesetzt werden wird, ist aber nicht bekannt. Die Google-Entwickler werden zudem von Fall zu Fall entscheiden, ob und welche internen Fehler des veralteten Compilers oder gar eventuelle falsche Kompilierungen noch behoben werden.

Der langfristige Verzicht auf GCC und die Entscheidung für Clang sollte für Google hauptsächlich organisatorische Gründe haben. So ist die Pflege mehrerer Compiler auf verschiedenen Plattformen mit einem vergleichsweise großen Aufwand verbunden. Mit Erweiterungen zu Clang wie dem Adress- oder dem Memory-Sanitizer verwendet Google ebenso die Möglichkeiten der LLVM-Infrastruktur, um die Funktionen des Compilers ausgiebig zu nutzen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 2,99€
  3. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  4. (-78%) 4,44€

Folgen Sie uns
       


Nubia X - Hands on (CES 2019)

Das Nubia X hat nicht einen, sondern gleich zwei Bildschirme. Wie der Hersteller die Dual-Screen-Lösung umgesetzt hat, haben wir uns auf der CES 2019 angeschaut.

Nubia X - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /