Google: Android und Chrome OS sollen zusammengeführt werden

Insidern bei Google zufolge soll das Unternehmen planen, sein Laptop-Betriebssystem Chrome OS mit dem Mobile-OS-Android zusammenzuführen. Dieser Schritt könnte Google helfen, sein Laptop-Programm auszubauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Geräte wie das Pixel C könnten durch die Fusion von Chrome OS und Android profitieren.
Geräte wie das Pixel C könnten durch die Fusion von Chrome OS und Android profitieren. (Bild: Google)

Google soll eine Verschmelzung seines Laptop-Betriebssystems Chrome OS mit dem mobilen Betriebssystem Android planen. Dies berichtet das Wall Street Journal unter Bezugnahme auf anonyme Quellen, die mit der Sache vertraut sein sollen.

Neues System soll 2017 erscheinen

Stellenmarkt
  1. Senior Mobile Developer (m/f/d)
    IDnow GmbH, Düsseldorf, deutschlandweit (Home-Office)
  2. Principal Data Engineer (m/f/d)
    über experteer GmbH, München
Detailsuche

Demnach soll das neue OS im Jahr 2017 auf den ersten Geräten zum Einsatz kommen. Eine der Quellen sagte allerdings dem Wall Street Journal, dass bereits 2016 eine erste Vorabversion gezeigt werden dürfte.

Die mit dem neuen Betriebssystem laufenden Laptops sollen nicht mehr "Chromebook" heißen, sondern einen neuen Namen erhalten. Der Begriff "Chrome" soll nur noch für Googles Browser verwendet werden.

Zugriff auf den Play Store

Das neue Betriebssystem soll Nutzern auf Laptops Zugriff auf Googles Play Store bieten. Damit wäre die Auswahl an verfügbaren Apps verglichen mit der derzeitigen bei Chrome OS deutlich höher. Das bisherige Chrome OS soll dem Wall Street Journal zufolge weiterhin von Google gepflegt werden, der Fokus werde jedoch beim neuen OS liegen.

Golem Akademie
  1. Dive-in-Workshop: Kubernetes
    16.-17. November 2021, online
  2. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  3. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
Weitere IT-Trainings

Das Wall Street Journal stützt sich bei seinem Bericht auf die Aussage ungenannter Insider, insofern sind die Angaben generell spekulativ. Eine Zusammenführung von Android und Chrome OS scheint allerdings für Google tatsächlich ein lohnenswerter Schritt zu sein.

Verschmelzung beider Systeme dürfte sich für Google lohnen

Chrome OS ist trotz sehr günstiger Endgeräte bisher eher ein Nischenprodukt, im Gegensatz zu Android, das auf Millionen mobiler Geräte installiert ist. Android als Betriebssystem für Laptops scheiterte bisher aber meist daran, dass es ein auf Touchbedienung ausgelegtes OS ist; dementsprechend lässt es sich etwa mit einem Trackpad oder einer Maus eher umständlich bedienen.

Sollte es Google gelingen, die Bedienungsvorteile von Chrome OS mit der Funktionalität und der App-Auswahl von Android zu kombinieren, könnte dies zu einem lohnenswerten Geschäftsfeld für Google führen. Dass Google am Markt der Laptop-Convertibles interessiert ist, zeigt die jüngste Vorstellung des Pixel C - einem Tablet mit ansteckbarer Tastatur, das mit Android läuft.

Nachtrag vom 3. November 2015, 9:44 Uhr

Google hat mittlerweile in einem Blog-Post bestätigt, dass das Unternehmen an einer Zusammenführung bestimmter Funktionen von Chrome OS und Android arbeitet. Gleichzeitig hat Google aber auch bekräftigt, dass das bisherige Chrome OS nicht aufgegeben wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Manga 04. Nov 2015

Schön... Jetzt erzähl das die Konsumenten nebendran, die sich dann sagen: "Ich habe doch...

n0x30n 03. Nov 2015

Naja. Die Innovation war eigentlich schon mit Windows 8 gegeben. Ich kann dir Beiträge...

Trollversteher 31. Okt 2015

Nochmal: ein Cross-Compiler ist nicht im geringelten mit Universal Apps vergleichbar. Und...

satriani 30. Okt 2015

Gentoo ist eine sehr schöne Plattform wie ich finde. Vor allem Rolling Release macht es...

Thaodan 30. Okt 2015

Ja ist stammt von Gentoo ab bzw. nutzt Portage.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Meng Wanzhou: Huawei-Finanzchefin geht Deal mit USA ein
    Meng Wanzhou
    Huawei-Finanzchefin geht Deal mit USA ein

    Nach mehrjährigem Rechtsstreit treten die Huawei-Managerin Meng Wanzhou und zwei in China inhaftierte Kanadier den lang ersehnten Heimweg an.

  2. Wochenrückblick: Unter und über der Oberfläche
    Wochenrückblick
    Unter und über der Oberfläche

    Golem.de-Wochenrückblick Neue Surface-Geräte und iOS-Updates: die Woche im Video.

  3. Automotive Cells Company: Daimler beteiligt sich an Airbus der Batterien
    Automotive Cells Company
    Daimler beteiligt sich an "Airbus der Batterien"

    Um Elektroautos mit Batterien zu versorgen, beteiligt sich neben Stellantis und Totalenergies auch Daimler an der Automotive Cells Company (ACC).

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Odyssey G7 499€ • Alternate (u. a. Thermaltake Level 20 RS ARGB 99,90€) • Samsung 980 1 TB 83€ • Lenovo IdeaPad Duet Chromebook 229€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • AeroCool Cylon 4 ARGB 25,89€ [Werbung]
    •  /