Abo
  • Services:

Google: Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit

Google will mit dem kommenden Android P erreichen, dass Nutzer ihr Smartphone bewusster verwenden. Dabei soll auch eine strikte Trennung zwischen Arbeits- und Privatkonto helfen: Die Apps des anderen Kontos werden ausgegraut und senden keine Benachrichtigungen mehr.

Artikel veröffentlicht am ,
Android P soll beim Abschalten helfen.
Android P soll beim Abschalten helfen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Am Rande der Google I/O 2018 haben die für die Entwicklung von Android verantwortlichen Google-Manager Dave Burke und Sameer Samat ein interessantes Detail zur kommenden Android-Version mit dem Codenamen P vorgestellt. Das neue Android ermöglicht eine Trennung zwischen Arbeits- und Privatprofil, die recht strikt ausfällt und so den Nutzer dazu bringen soll, nach der Arbeit abzuschalten.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München
  2. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau

Wechseln Nutzer von ihrem Arbeitsprofil in den privaten Modus, werden die für den Job verwendeten Apps ausgegraut. Sie erscheinen dann zwar noch in der Übersicht der installierten Apps, wie Burke zeigt, können aber keine Benachrichtigungen mehr senden. So sollen Nutzer nach Dienstschluss davor geschützt werden, beispielsweise auf dienstliche E-Mails zu reagieren.

  • Dave Burke zeigt Apps, die von Android P beim Wechsel vom dienstlichen zum privaten Konto ausgegraut werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Dave Burke zeigt Apps, die von Android P beim Wechsel vom dienstlichen zum privaten Konto ausgegraut werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Umgekehrt soll das auch funktionieren: Privat genutzte Apps lassen sich im Arbeitsmodus deaktivieren. So können private Ablenkungen durch Benachrichtigungen verringert werden. Apps sollen sich auch so einstellen lassen können, dass sie in beiden Modi funktionieren - was etwa bei E-Mail-Clients hilfreich ist.

Bereits bei der Präsentation von Android P während der Keynote der diesjährigen Google I/O hatte Google betont, dass es bei der neuen Android-Version auch darum gehen soll, das Smartphone mal zur Seite zu legen. Besonders beim Schlafengehen will das Unternehmen den Nutzern helfen, die Finger vom Gerät zu lassen.

Dafür gibt es neben dem Nachtlichtmodus, der den Bildschirm mit orangem Licht tönt, künftig auch einen monochromen Modus. Ab einer festgelegten Uhrzeit erscheinen dann alle Inhalte auf dem Bildschirm in Schwarzweiß. Das soll durch grelle Farben hervorgerufene Reize minimieren und den Nutzer dazu bringen, sein Smartphone wegzulegen.

App-Timer schaltet Anwendungen ab

Mit dem App-Timer kann zudem eine maximale Gesamtnutzungsdauer einer App für den Tag festgelegt werden. Den Entwicklern zufolge ist aber noch nicht klar, wie Android P damit umgeht, wenn die Nutzungsdauer abgelaufen ist. Denkbar ist, dass es nur einen Hinweis für den Nutzer gibt, oder auch, dass die App nicht mehr verwendet werden kann. Dann müssten Nutzer die erlaubte Zeit im Dashboard neu einstellen, was absichtlich einen gewissen Aufwand bedeutet.

Die Betaversion von Android P ist für verschiedene Geräte erhältlich, unter anderem das Pixel 2, das Essential Phone oder auch das Nokia 7 Plus von HMD Global.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 481,00€ (Bestpreis!)
  2. 554,00€ (Bestpreis!)
  3. 59,99€ - Release 19.10.
  4. 19,99€ inkl. Versand

hl_1001 12. Mai 2018 / Themenstart

Was passiert, wenn man im Browser ist? Wird dann die Seite nach oben gescrollt oder die...

38yasin38 11. Mai 2018 / Themenstart

Ich finde es lästig, mehrere Geräte mitschleppen zu müssen. Da sind Dual SIM Geräte, wie...

mannzi 11. Mai 2018 / Themenstart

Ich denke, da es eine Betriebssystem Funktion ist, sollte es für alle Handys nutzbar...

Atrocity 11. Mai 2018 / Themenstart

Warum kaufst Du Handys die solche Software installiert haben? Bist Du durch Dein...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Cue Roboter - Test

Wir hatten Spaß mit dem frechen Cue.

Cue Roboter - Test Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
Steam Link App ausprobiert
Games in 4K auf das Smartphone streamen

Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
  2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
  3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

    •  /