• IT-Karriere:
  • Services:

Android M: Google zeigt neues System für App-Berechtigungen

Google hat einen ersten Blick auf die nächste Android-Hauptversion gewährt. Sie trägt den Codenamen Android M und bringt vor allem interne Änderungen. So gibt es viele Verbesserungen rund um App-Berechtigungen und Google wird eine neue Bezahlfunktion in das Betriebssystem integrieren.

Artikel veröffentlicht am , /
Google zeigt Android M als Developer Preview.
Google zeigt Android M als Developer Preview. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Android M heißt der Codename der nächsten Android-Version. Google hat einen ersten Blick auf die kommende Android-Hauptversion anlässlich der Entwicklermesse Google I/O gegeben, die derzeit in San Francisco abgehalten wird. Das Update bringt demnach nur wenig optische Neuerungen, es gibt vor allem viele Änderungen am Inneren. Hier richtet sich Google vor allem an Entwickler und Gerätehersteller.

Stellenmarkt
  1. PSI Software AG Geschäftsbereich PSI Energie EE, Aschaffenburg, Berlin
  2. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel

Aber es gibt auch wichtige Änderungen für Nutzer, denn mit Android M werden die App-Berechtigungen anders als bisher realisiert. Bei der Installation einer App muss der Nutzer nicht mehr allen Berechtigungen zustimmen. Stattdessen muss er eine Zugriffsberechtigung erst dann erteilen, wenn diese auch gebraucht wird. Zudem wurde die Menge der Berechtigungen auf acht reduziert, so gibt es weiterhin die Bereiche Kamera, Standort, Mikrofon, Kontakte, Telefon, SMS und Termine.

  • Die App-Berechtigungen hat Google in Android M vereinfacht. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Erst wenn sie tatsächlich gebraucht werden, fragt eine App nach Berechtigungen. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Eine Übersicht für App-Berechtigungen wird es ebenfalls geben. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Wer in einer App einen Link öffnet, ... (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... der bekommt die Webseite in einem Chrome-Custom-Tab, der sich über den Inhalt der App legt. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Chrome-Custom-Tabs synchronisiert auch Passwörter und Formulare mit dem Google-Account. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • In das Betriebssystem ist jetzt eine Fingerabdruck-API integriert. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Die sechs wichtigsten Neuerungen in Android M (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Doze erkennt, ob ein Gerät regelmäßig in einem bestimmten Zeitraum wenig genutzt wird und synchronisiert Accounts in dem Zeitraum seltener, um Strom zu sparen. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Wird ein USB-Typ-C-Kabel angeschlossen, wählt der Nutzer den USB-Modus. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
Die sechs wichtigsten Neuerungen in Android M (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Die Berechtigungen lassen sich in den Android-Einstellungen nachträglich verändern. Der Anwender kann also einer App eine bereits erteilte Berechtigung wieder entziehen, etwa den Zugriff auf die Kamera. Mit der Änderung soll es sowohl für Anwender als auch für Entwickler einfacher werden.

Android Pay löst Google Wallet ab

Mit Android M hat Google Android Pay vorgestellt, eine neue Plattform für mobiles Bezahlen. Der Dienst ist vor allem als Konkurrenz zu Apples Bezahlsystem gedacht. Die Autorisierung erfolgt über NFC, der Nutzer soll so bequem Waren in Geschäften bezahlen können. Aber auch für den Kauf innerhalb von Apps kann Pay verwendet werden. Die bisherige Wallet-App wird dadurch ersetzt und Android Pay wird es für Geräte geben, auf denen mindestens Android 4.4 alias Kitkat läuft. Android Pay wurde als offene Plattform konzipiert, bisher spricht Google aber nur von einem Start in den USA. Wann der Dienst nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt.

Wie erwartet wird Android M eine API für einen Fingerabdrucksensor erhalten. Dieser kann auch mit Android Pay kombiniert werden. Dadurch soll es für Gerätehersteller einfacher sein, Geräte mit integriertem Fingerabdrucksensor zu bauen. Außerdem wird die nächste Android-Version USB Type-C unterstützen.

Android M verspricht längere Akkulaufzeiten

Geräte mit Android M sollen eine deutlich längere Akkulaufzeit liefern. Der Akku im Nexus 9 hält im Bereitschaftsmodus doppelt so lange durch, verspricht Google. Das wird erreicht, indem das Gerät in einen stärkeren Stromsparbetrieb versetzt wird. Wenn das Betriebssystem merkt, dass das Gerät längere Zeit nicht verwendet wird, wird dieser Modus aktiviert. Dennoch soll das Gerät weiterhin auf wichtige Alarme und Nachrichten reagieren.

Einige kleinere Verbesserungen betreffen die Bedienung von Android. So soll die Markierung von Text einfacher vonstatten gehen und beim Teilen von Inhalten merkt sich das Betriebssystem die Präferenzen des Nutzers. Bisher war für solches Feintuning eine Zusatz-App erforderlich. Außerdem wird die Lautstärkeregelung nochmals überarbeitet.

Apps können nun bei Bedarf den Chrome-Browser nutzen, um etwa auf die im Browser abgelegten Formulardaten oder Kennwörter zugreifen zu können. Der Nutzer muss dann in der App die Daten nicht neu eingeben, sondern kann sie aus dem Browser beziehen.

Noch heute will Google eine Developer Preview von Android M für die Smartphones Nexus 5 und Nexus 6, für das Tablet Nexus 9 und das Android-TV-Gerät Nexus Player veröffentlichen. Die fertige Version von Android M wird im dritten Quartal 2015 erwartet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...
  2. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...

Baron Münchhausen. 01. Jun 2015

... was fällig ist. Aber mitunter dieses "ich erlaube ALLES sofort, obwohl nur nur...

zettifour 30. Mai 2015

"Immer" und "Bei Verwenden der App" kann der Entwickler festlegen.

Anonymer Nutzer 30. Mai 2015

Die Google-Tastatur hat übrigens auch keine Berechtigungen aus dem Bereich...

FreiGeistler 29. Mai 2015

Das ist leicht widerlegbar. Reinstallier mal den Play Store, du wirst ihn nicht mehr...

violator 29. Mai 2015

Na und? Sowas wie eine Rechtevewaltung hätte von Anfang an drin sein müssen. Daher eher...


Folgen Sie uns
       


Golem.de hackt Wi-Fi-Kameras per Deauth

WLAN-Überwachungskameras lassen sich ganz einfach ausknipsen - Golem.de zeigt, wie.

Golem.de hackt Wi-Fi-Kameras per Deauth Video aufrufen
Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

Need for Speed Heat im Test: Temporausch bei Tag und Nacht
Need for Speed Heat im Test
Temporausch bei Tag und Nacht

Extrem schnelle Verfolgungsjagden, eine offene Welt und viel Abwechslung dank Tag- und Nachtmodus: Mit dem Arcade-Rennspiel Heat hat Electronic Arts das beste Need for Speed seit langem veröffentlicht. Und das sogar ohne Mikrotransaktionen!
Von Peter Steinlechner

  1. Electronic Arts Need for Speed Heat saust durch Miami

    •  /