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Android 6.0 trägt den Beinamen Marshmallow.
Android 6.0 trägt den Beinamen Marshmallow. (Bild: Google)

Google: Android M heißt Marshmallow

Android 6.0 trägt den Beinamen Marshmallow.
Android 6.0 trägt den Beinamen Marshmallow. (Bild: Google)

Marshmallow ist der Beiname der neuen Android-Hauptversion. Google hat die dritte Preview von Android M veröffentlicht und dabei auch die Versionsnummer enthüllt. Sie kommt als Android 6.0 auf den Markt.

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Das Rätselraten hat ein Ende: Google hat die Versionsnummer und den Beinamen der kommenden Android-Hauptversion bekanntgegeben. Die nächste Version wird Android 6.0 alias Marshmallow heißen. Bislang war immer nur der Anfangsbuchstabe bekannt. Anlass für die Bekanntgabe des vollen Namens ist die Veröffentlichung der dritten Vorabversion von Android M.

Die Android-Hauptversionen tragen als Beinamen immer die Bezeichnungen von Süßspeisen. Seit einiger Zeit macht sich Google einen Spaß daraus, die entsprechenden Bezeichnungen möglichst lange geheim zu halten. Da die Süßspeisen streng nach Alphabet ausgewählt werden, ist der Anfangsbuchstabe immer schon bekannt. So wird nach Marshmallow eine Android-N-Version erscheinen.

Mit einem Versionssprung von 5.1 auf 6.0 macht Google deutlich, dass sich mit Marshmallow viel am mobilen Betriebssystem ändert. Golem.de hat sich die beiden Vorabversionen von Android M ausführlich angeschaut und dabei viel gefunden, was sich für den Anwender verändert. Google selbst ging bei seinen Ankündigungen nicht auf die vielen Verbesserungen ein. Mit Android 6.0 führt Google einen veränderten Startbildschirm mit komplett neu gestalteter App-Übersicht ein. Aber auch die Widgets-Übersicht wurde erheblich erweitert und es gibt deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten für Anwender - so manche ist auch gut versteckt worden.

  • Googles zweite Developer Preview von Android M (Screenshot: Golem.de)
  • Am Aussehen des Android-M-Startbildschirms hat sich mit der Preview 2 nichts verändert. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit einer gut versteckten Option kann der Startbildschirm im Querformat verwendet werden.(Screenshot: Golem.de)
  • Seit der Preview 2 unterstützt der Android-M-Startbildschirm auch das Querformat. (Screenshot: Golem.de)
  • Benachrichtigungen im Querformat (Screenshot: Golem.de)
  • Schnelleinstellungen im Querformat (Screenshot: Golem.de)
  • Die App-Übersicht im Startbildschirm von Android M im Querformat (Screenshot: Golem.de)
  • Das Suchfeld in der App-Übersicht ist jetzt direkt erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Links: App-Übersicht aus der Preview 1 mit Buchstabenleiste auf der linken Seite. Rechts: Die neue App-Übersicht in der Preview 2 mit mehr Platz für Apps (Screenshot: Golem.de)
  • Die Reihe mit den App-Platzhaltern in der App-Übersicht lässt sich in einer recht gut versteckten Option abschalten. (Screenshot: Golem.de)
  • App-Übersicht mit abgeschalteten App-Platzhaltern (Screenshot: Golem.de)
  • App-Übersicht im Querformat mit deaktivierter App-Platzhalter-Leiste (Screenshot: Golem.de)
  • Links: App-Übersicht aus der Preview 1 mit Buchstabenleiste auf der linken Seite. Rechts: Die neue App-Übersicht in der Preview 2 mit mehr Platz für Apps (Screenshot: Golem.de)
  • Das Suchfeld in der App-Übersicht ist jetzt direkt erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Veränderte Widgets-Übersicht in Android M (Screenshot: Golem.de)
  • Veränderte Widgets-Übersicht in Android M im Querformat (Screenshot: Golem.de)
  • Zwei Speicher-Rubriken in den Android-Einstellungen wirken verwirrend. (Screenshot: Golem.de)
  • Links: Das Untermenü der App-Einstellungen in der Preview 1. Rechts: In der Preview 2 wird die Anzahl der Apps mit zusätzlichen Berechtigungen angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Links: Die Übersicht aller Berechtigungen in der Preview 1. Rechts: In der Preview 2 sieht der Nutzer, wie viele Apps eine Berechtigung anfordern. (Screenshot: Golem.de)
  • Links: Die Detail-Ansicht der App-Einstellungen in der Preview 1. Rechts: Die Preview 2 zeigt in der Detail-Ansicht alle angeforderten Berechtigungen. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Preview 2 werden standardmäßig nur noch die Berechtigungen der zusätzlich installierten Apps aufgelistet. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst über ein Menü ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... lassen sich alle Apps mit der betreffenden Berechtigung anzeigen. (Screenshot: Golem.de)
  • Links: Das Speicher-Menü in der Preview 1. Rechts: Das neue Speicher-Menü in der Preview 2. (Screenshot: Golem.de)
  • In dem Speicher-Untermenü kann der Verbrauch in verschiedenen Zeitfenstern angezeigt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • In den App-Details des Speichermenüs wurde der Befehl "Beenden erzwingen" in ein Untermenü verfrachtet. (Screenshot: Golem.de)
  • Das andere Speichermenü informiert über die Belegung des Flash-Speichers. (Screenshot: Golem.de)
  • App-Belegung im Flash-Speicher (Screenshot: Golem.de)
  • In der Preview 2 von Android M lassen sich alle Netzwerkeinstellungen zurücksetzen.(Screenshot: Golem.de)
  • Mobilfunkdaten-, WLAN- und Bluetooth-Konfigurationen lassen sich löschen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der SystemUI-Tuner muss erst in den Entwickleroptionen aktiviert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Dann erscheint der Menüpunkt SystemUI-Tuner am Ende der Android-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Über den SystemUI-Tuner lassen sich die Schnelleinstellungen konfigurieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Im SystemUI-Tuner der Preview 2 kann die Statusleiste angepasst werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Im SystemUI-Tuner der Preview 2 kann die Statusleiste angepasst werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Im SystemUI-Tuner lässt sich der Akkustand in Prozent im betreffenden Statusleisten-Icon einblenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei aktiviertem Demo-Modus wird die Statusleiste mit Standardwerten besetzt, unter anderem zeigt die Uhr immer 17:20. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein neues Popup bei der Selektion von Texten zeigt nur noch zwei Befehle. (Screenshot: Golem.de)
  • Die übrigen Befehle bezüglich einer Textselektion finden sich in einem Untermenü und sind damit nicht schnell erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Startbildschirm von Android M mit geöffnetem Benachrichtigungsbereich und mit aktivierter Akku-Prozent-Anzeige (Screenshot: Golem.de)
  • Startbildschirm von Android M mit aktivierter Akku-Prozent-Anzeige (Screenshot: Golem.de)
  • Schnelleinstellungsmenü von Android M(Screenshot: Golem.de)
  • Schnelleinstellungsmenü von Android M im Querformat (Screenshot: Golem.de)
  • In der ersten Preview gab es in den Entwickleroptionen noch einen Themes-Eintrag - der ist in der Preview 2 verschwunden. (Screenshot: Golem.de)
  • So sah die Themes-Einstellung in der ersten Preview von Android M aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Das dunkle Einstellungs-Theme aus der ersten Preview von Android M ist in der zweiten Preview nicht mehr vorhanden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Task-Übersicht im Querformat in Android M - sie kennt weiterhin keinen Befehl zum Bereinigen der Liste. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Task-Übersicht kann schnell unübersichtlich werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Easter-Egg von Android M erscheint nach mehrmaligem Drücken auf die Versionsnummer in den Android-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
Am Aussehen des Android-M-Startbildschirms hat sich mit der Preview 2 nichts verändert. (Screenshot: Golem.de)

Umfangreich überarbeitet wird in Android 6.0 die Rechteverwaltung von Apps, der Anwender hat deutlich mehr Einfluss darauf. Mit der dritten Preview von Android 6.0 alias Marshmallow wird die Oberfläche für das neu eingeführte App-Rechtemanagement nochmals grundlegend überarbeitet. Möglicherweise bietet die dritte Preview aber auch weitere Neuerungen, auf die Google selbst nicht weiter eingeht.

Android 6.0 SDK ist fertig

Parallel mit Android 6.0 ist auch das passende Software Development Kit (SDK) dafür veröffentlicht worden und App-Entwickler dürfen ab sofort Apps in den Play Store einstellen, die die aktuelle Android-Version unterstützen. Vor allem aufgrund des veränderten Rechtemanagements ruft Google die Entwickler auf, ihre Apps entsprechend anzupassen.

Wie auch die vorherigen Previews wird es die aktuelle Version nur für die Smartphones Nexus 5 und 6, für das Tablet Nexus 9 sowie für die Set-Top-Box Nexus Player geben. Das Update soll in Kürze drahtlos verteilt werden, wenn bereits die zweite Preview installiert ist. Für die beliebten Tablets der Nexus-7-Reihe gibt es die Vorabversion weiterhin nicht. Wer nicht auf die Verteilung des Drahtlos-Updates warten möchte, kann auf die Factory Images zurückgreifen.

Android 6.0 kommt im Herbst

Google hat keinen neuen Zeitplan für die nächste Android-Hauptversion genannt. Im Herbst 2015 soll Android 6.0 alias Marshmallow erscheinen. Vermutlich wird es parallel dazu auch ein neues Nexus-Gerät geben. Für welche Nexus-Modelle Android 6.0 erscheinen wird, ist noch nicht bekannt.


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Qbit42 20. Aug 2015

Ok, von mir aus. Wünsch noch eine gute Nacht.

plutoniumsulfat 19. Aug 2015

Ja, das hab ich auch sofort gedacht....

plutoniumsulfat 18. Aug 2015

Ich bezog mich hier nicht auf Google, sondern auf andere Hersteller. Deswegen schrieb...

plutoniumsulfat 18. Aug 2015

Es gibt eine Versionierung, die schon 20 Jahre zuvor eingesetzt wurde und die auch heute...

Dwalinn 18. Aug 2015

Nur heißt das ja in Englisch anders^^ ansonsten hätte schon M Mohrenkopf heißen können



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