• IT-Karriere:
  • Services:

Google: Android bekommt neuen Update-Mechanismus

Wenn Google bisher Updates für Android verteilte, kamen diese strikt in Wellen bei den Nutzern an. Wer während der Verteilung den Update-Button seines Smartphones oder Tablets drückte und noch nicht dran war, ging leer aus. Das soll sich jetzt ändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Ungeduldige dürften künftig schneller an Updates kommen.
Ungeduldige dürften künftig schneller an Updates kommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat offenbar einen neuen Mechanismus für die Verteilung drahtloser Android-Updates umgesetzt. Wie der Google-Entwickler Elliott Hughes auf Google+ erklärt, bekommen Nutzer künftig immer das aktuelle Update angezeigt, wenn sie manuell danach suchen. Dafür ist nur die Installation der jüngsten Version der Google Play Services nötig.

Drücken auf den Update-Button startet tatsächlich die Aktualisierung

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. Landesamt für Finanzen, Landshut

Bisher funktionierte die Aktualisierung nicht so: Google verteilt, wie andere Hersteller auch, drahtlose Updates in Wellen. Bisher waren diese sehr strikt ausgelegt - wer noch nicht dran war, bekam das Update auch dann nicht angezeigt, wenn er über den Update-Button seines Android-Gerätes explizit danach gesucht hatte. Dann erschien weiterhin die Mitteilung, dass das System auf dem aktuellen Stand sei.

Suchen Nutzer künftig nach dem Start der Update-Verteilung nach einer Aktualisierung, registriert Google dies und teilt dem User das Update zu - auch, wenn eigentlich geplant war, dass er das Update erst später bekommen sollte.

Kein Schummeln mehr nötig

Damit dürften sich bisherige Möglichkeiten erübrigen, möglichst schnell an neue Updates zu kommen. Neben Versuchen, über das Löschen bestimmter Daten ein OTA-Update zu erzwingen, betrifft dies unter anderem das manuelle Flashen von Update-Images.

Hughes betont, dass der neue Mechanismus theoretisch für alle Android-Nutzer gelte, die ein Gerät verwenden, das am OTA-Update-Programm von Google teilnimmt. Sollten Aktualisierungen allerdings vorher noch durch einen Hersteller bearbeitet werden, werde der neue Mechanismus nicht funktionieren, erklärt Hughes.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X 469€)
  2. (u. a. Ryzen 5 5600X für 359€, Ryzen 7 5800X für 489€)

jacki 29. Sep 2017

Gibt doch mehr als genug Probleme nach jedem iOS Update und News dazu.. Android hätte...

anonym 29. Sep 2017

und ich hab deine frage: "Hat überhaupt jemand das Patchlevel vom 1. September bis auf...

Noppen 29. Sep 2017

Jo, hast Recht. Ich habe das Kleingedruckte tatsächlich nicht gelesen sollte eigentlich...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S21 und S21 Plus vorgestellt

Die beiden Grundmodelle von Samsungs Galaxy-S21-Serie kommen ohne abgerundete Displays und mit bekannten Kameras.

Samsung Galaxy S21 und S21 Plus vorgestellt Video aufrufen
Open-Source-Mediaplayer: Die Deutschen werden VLC wohl zerstören
Open-Source-Mediaplayer
"Die Deutschen werden VLC wohl zerstören"

Der VideoLAN-Gründer Jean-Baptiste Kempf spricht im Golem.de Interview über Softwarepatente und die Idee, einen Verkehrskegel als Symbol zu verwenden.
Ein Interview von Martin Wolf

  1. 20 Jahre VLC Die beste freie Software begleitet mich seit meiner Kindheit

Macbook Air und Co.: Verlötete SSDs sind eine dumme Idee
Macbook Air und Co.
Verlötete SSDs sind eine dumme Idee

Immer mehr Hersteller verlöten Komponenten in Notebooks. Trotzdem schreiben sie sich Nachhaltigkeit auf die Fahne - welch Ironie.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Smartphones und Notebooks Bundesrat fordert bei Elektrogeräten wechselbare Akkus
  2. Umweltschutz Elektroschrott wird immer größeres Problem

MCST Elbrus: Die Zukunft von Russlands eigenen Prozessoren
MCST Elbrus
Die Zukunft von Russlands eigenen Prozessoren

32 Kerne für Server-CPUs, eine Videobeschleunigung für Notebooks und sogar SSDs: In Moskau wird die Elbrus-Plattform vorangetrieben.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Sipearl Rhea Europäische Supercomputer-CPU wird richtig schnell
  2. Anzeige Verkauf von AMDs Ryzen-5000-Serie startet
  3. Alder Lake S Intel bestätigt x86-Hybrid-Kerne für Desktop-CPUs

    •  /