Google: Android-Apps werden kleiner

Mit einer Sammlung verschiedener Techniken will Google die Größe von Android-Apps verringern. Nutzer sollen davon nichts merken - außer den schnelleren Apps - und Entwickler zusätzlich noch selbst Hand anlegen können.

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Android Apps bestehen aus vielen Einzelteilen, die nicht alle Nutzer benötigen.
Android Apps bestehen aus vielen Einzelteilen, die nicht alle Nutzer benötigen. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Im Verlauf der vergangenen Jahre seien die Apps für Android kontinuierlich größer geworden, sagt die Google-Angestellte Stephanie Cuthbertson in der Entwickler-Keynote der diesjährigen Hausmesse I/O. Das sei aber nicht nur ein Problem für Länder mit schlechter Internetversorgung, sondern für alle Entwickler, da die Installationsrate mit steigender Größe der App sinke. Deshalb bietet Google künftig einige Werkzeug, um die Apps zu verkleinern.

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Dazu führt Google die sogenannten Android App Bundles ein. Dabei handelt es sich um ein neues Upload-Format für die erstellten Apps. Ein so erzeugtes APP-Paket enthält sämtlichen Quellcode und alle möglichen Ressourcen, die zur Unterstützung einer Vielzahl von Nutzern notwendig sind. Das Generieren und Signieren der APKs zum Installieren übernimmt hierbei jedoch der Play-Dienst von Google selbst. Denn mit dem sogenannten Dynamic Delivery von Play werden Installationspakete passgenau für einzelne Gerätekonfigurationen erzeugt.

Dadurch kann für den einzelnen Nutzer auf sehr viel unnötiges Material innerhalb der App verzichtet werden, was diese dann natürlich kleiner macht. Das umfasst Ressourcen in unterschiedlicher Auflösung, Binärdateien für verschiedene Architekturen, Übersetzungen der App in mehrere Sprachen und eine Vielzahl weiterer kleinerer Details. Idealerweise bemerken einzelne Nutzer diese Veränderungen alle nicht, da sich aus ihrer Sicht ja nichts ändert - außer dass die App kleiner wird und damit schneller installiert.

Darüber hinaus können App-Entwickler mit Hilfe der Dynamic-Delivery-Funktion ihre App auch aktiv in verschiedene Module zerlegen, die dann nur je nach Notwendigkeit nachträglich installiert werden können. So könnten Funktionen, die ein Großteil der App-Nutzer gar nicht verwendet, leichter ausgelagert werden.

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Google bietet in der Android-Dokumentation für Entwickler weitere ausführliche Details zu App Bundles.

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FreiGeistler 14. Mai 2018

Warum? Yalp tuts doch auch. Fragt sich, wie lange noch. "Googles iron Grip on Android...

ptepic 10. Mai 2018

Tja, wirst für deine Spiele in Zukunft wieder zahlen müssen ;-)

baldur 09. Mai 2018

Gerade bei Drittanbieter libs dürfte das ja interessant sein. Die müssen ja bisher alles...

killerplauze 09. Mai 2018

Bin ich der einzige, der das ein bisschen problematisch findet?



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