• IT-Karriere:
  • Services:

Google: Android 8.0 heißt Oreo

Google hat die fertige Version von Android O veröffentlicht. Die neue Hauptversion des Mobilbetriebssystems trägt den Beinamen Oreo. Erste Geräte erhalten das Update auf Android 8.0 erst demnächst.

Artikel veröffentlicht am ,
Android 8.0 ist Oreo
Android 8.0 ist Oreo (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Das Rätselraten hat ein Ende: Die aktuelle Hauptversion von Android trägt den Beinamen Oreo. Google hat die fertige Version von Android 8.0 veröffentlicht. Bezüglich des Funktionsumfangs sollen seit dem Release Candidate keine neuen Funktionen dazugekommen sein. Im März 2017 hatte Google eine erste Entwicklerversion von Android O veröffentlicht. Darauf folgten vier weitere Vorabversionen.

Veränderte Schnelleinstellungen

Stellenmarkt
  1. IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Fürth
  2. Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft mbH, Wolfsburg

Die neue Android-Version bringt einen neuen Bild-in-Bild-Modus. Eine App kann dann auf ein kleines Fenster reduziert und beliebig auf dem Display platziert werden. Anwender können etwa ein Video in einem schwebenden Fenster anschauen, während eine andere App genutzt wird. Auch bei Videotelefonaten oder bei Nutzung von Navigations-Apps kann das sinnvoll sein.

Neue Funktionen gibt es in den Schnelleinstellungen. Auch bei aufgeklappten Schnelleinstellungen kann der Nutzer einen Status umschalten - denn Google unterscheidet nun zwischen Icon und Beschriftung. Ein Klick auf die Beschriftung öffnet die entsprechenden Optionen in den Android-Einstellungen.

Schlummerfunktion für Benachrichtigungen

Die Android-Einstellungen wurden erheblich überarbeitet. Es gibt weniger Menüpunkte auf der obersten Ebene, dafür gibt es nun mehr Menüpunkte eine Ebene tiefer. Umsteiger brauchen demnach einige Zeit, die alten Optionen wieder zu finden. Auf dem Hauptbildschirm können App-Icons die Menge der vorliegenden Benachrichtigungen anzeigen. So kann etwa eine E-Mail-App im Icon über die Anzahl ungelesener Nachrichten informieren.

Die Benachrichtigungen bekommen eine Schlummerfunktion: Damit lassen sich Benachrichtigungen von Apps und Systemmitteilungen auf einen späteren Zeitpunkt verlegen. Der Nutzer muss die Benachrichtigung nicht aktiv lassen, sondern kann diese quittieren und erhält sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut. Außerdem können Benachrichtigungen einer App thematisch sortiert und Themenfelder bei Bedarf ausgeblendet werden.

Google will schnellere Updates

Intern ändert sich mit der neuen Android-Version einiges. Mit dem Project Treble enthält Android ein stabiles Hardware-Interface. Damit sollen Hersteller die Möglichkeit erhalten, schnell und einfach Android-Updates anzubieten. Vor allem bei der Verteilung der monatlichen Sicherheitsupdates will Google hier die Grundlage dafür legen, dass Aktualisierungen schneller als bisher auf den Geräten ankommen. Aber auch beim jährlichen Android-Update soll sich der Aufwand für Gerätehersteller verringern.

Das vor einem Jahr erschienene Android 7 alias Nougat läuft derzeit auf weniger als 15 Prozent der im Einsatz befindlichen Android-Geräte. Über 85 Prozent aller verwendeten Android-Geräte laufen also mit einem Betriebssystem, das mindestens zwei Jahre alt ist.

Mit der neuen Android-Version treibt Google ebenfalls sein Vorhaben voran, den Akkuverbrauch im Standby-Betrieb möglichst gering zu halten. Dazu werden im Hintergrund laufende Apps nochmals beschränkt. Apps dürfen im Hintergrund generell nur noch eine begrenzte Anzahl an Aktionen ausführen.

Android 8.0 zunächst nur für wenige Geräte

In Kürze wird Android 8.0 nur für Googles eigene Geräte verteilt. Neben einigen Nexus-Geräten gehören auch die Pixel-Modelle dazu. Folgende Smartphones erhalten das Update: das Nexus 5X, das Nexus 6P, das Pixel und das Pixel XL. Zudem ist das Tablet Pixel C sowie das Streaming-Gerät Nexus Player bei den unterstützen Geräten dabei. Das Update wird laut Google gerade bei den Netzbetreibern getestet und soll bald verteilt werden.

Ältere Nexus-Geräte erhalten die aktuelle Android-Version nicht von Google. Wann Android-Geräte anderer Hersteller das Update auf Android 8.0 bekommen, ist nicht bekannt. Üblicherweise vergehen mehrere Monate, bis eine neue Hauptversion für erste Nicht-Google-Geräte erscheint.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€

My1 23. Aug 2017

das problem ist aber auch dass es selbst bei google schlechter ist als bei apple. nur 2...

Anonymer Nutzer 22. Aug 2017

Ja Android besteht aus mehreren Treiber Blobs, alles ist an die Hardware angepasst und...

LinuxMcBook 22. Aug 2017

Schön wäre es, aber wie soll das funktionieren, wenn mein Kreditkartenanbieter keine...

nomnomnom 22. Aug 2017

Oder das Galaxy Nexus. Das konnte nach 2 Jahren sogar den Bildschirminhalt im...

My1 22. Aug 2017

aso okay, wusste nicht dass es da noch so viel mehr gibt, bin kein autofahrer aber 5l...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /