Abo
  • Services:

Google: Android 7.1 für Nexus-Geräte erscheint doch noch dieses Jahr

Google hat es sich noch einmal anders überlegt: Das fertige Android 7.1 wird noch in diesem Jahr erscheinen. Ende Oktober wird es für ausgewählte Google-Geräte eine Vorabversion geben. Die bisherige Vorzugsbehandlung von Nexus-Geräten hat damit dennoch ein Ende.

Artikel veröffentlicht am ,
Nexus-Geräte werden Android 7.1 wohl nicht mehr in diesem Jahr erhalten.
Nexus-Geräte werden Android 7.1 wohl nicht mehr in diesem Jahr erhalten. (Bild: Jeff Pachoud/AFP/Getty Images)

Die Arbeiten an Android 7.1 werden diesen Monat nur für die beiden neuen Google-Smartphones Pixel und Pixel XL abgeschlossen sein - denn die beiden Geräte erscheinen mit der aktuellen Android-Version. Für alle übrigen Pixel- und Nexus-Geräte wird Google die Aktualisierung erst Ende des Jahres veröffentlichen. Damit endet die bisherige Vorzugsbehandlung für Besitzer von Nexus-Geräten, die es eigentlich gewohnt sind, ein Android-Update mit als Erste zu erhalten. Immerhin dauert es weniger lange als zunächst von Google angekündigt.

Nexus 6 wartete sechs Wochen auf Android 7.0

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Einen ersten Eindruck davon haben Besitzer eines Nexus 6 und eines Nexus 9 mit LTE-Fähigkeit bekommen. Für beide Geräte wurde Android 7.0 alias Nougat erst diesen Monat veröffentlicht - mit einer sechswöchigen Verzögerung. Besitzer anderer Nexus-Geräte konnten Nougat zu dem Zeitpunkt bereits 1,5 Monate lang verwenden.

Ende Oktober 2016 sollen nur die drei Google-Geräte Nexus 6P, Nexus 5X und das Tablet Pixel C eine Vorabversion von Android 7.1 erhalten. Für andere unterstützten Nexus-Geräte wird es die Aktualisierung dann erst im Dezember 2016 geben, wenn die fertige Version geplant ist. Google verspricht, dass es die neue Android-Version dann auch für das Smartphone Nexus 6, das Tablet Nexus 9 und die Streamingbox Nexus Player geben wird. Dann wird sich zeigen, ob es nochmal solche Verzögerungen wie bei Android 7.0 geben wird und Besitzer bestimmter Modelle noch einmal mehrere Wochen warten müssen.

Android-Beta-Programm läuft weiter

Google führt das mit Android 7.0 gestartete Android-Beta-Programm fort. Das bedeutet, wenn ein Gerät dafür angemeldet ist, wird die in diesem Monat erwartete Vorabversion drahtlos als normales Update verteilt. Das macht das Ausprobieren der Vorabversion bequemer. Wer sich dafür noch nicht angemeldet hat und eines der drei unterstützten Geräte besitzt, kann das jederzeit nachholen.

Parallel dazu wird es auch Factory Images für die drei Modelle zum Herunterladen geben, um das System von Grund auf neu aufspielen zu können. Das erfordert allerdings mehr Aufwand als bei der Aktualisierung über das Betaprogramm, bisher haben die daran beteiligten Geräte das Update direkt nach der Verfügbarkeit erhalten.

Google Assistant ist bei Android 7.1 nicht dabei

Wie bereits bekannt, wird der Google Assistant nicht Bestandteil von Android 7.1 sein. Möglicherweise wird der digitale Assistent irgendwann einmal für die Nexus-Geräte angeboten, das steht aber noch nicht fest. Es ist weiterhin nicht klar, ob das Tablet Pixel C als erstes Pixel-Gerät überhaupt den Google Assistant vielleicht früher erhalten wird.

Mit Android 7.1 reicht Google eine Funktion nach, die eigentlich für Android 7.0 geplant war, dann aber wieder aus den Vorabversionen entfernt wurde. Für alle Apps sind Spezialverknüpfungen möglich, die direkt einen bestimmten Bereich einer App öffnen. Google nennt diese Möglichkeit "App Shortcuts". In einer Chat-App könnte direkt ein bestimmter Kontakt geöffnet, in einer Streaming-App könnte etwa ein bestimmter Film oder direkt die Watchlist aufgerufen und in einer Karten-App gleich mit einer vordefinierten Routennavigation gestartet werden.

Bequemes Löschen überflüssiger Dateien

Das beschleunigt die Smartphone-Nutzung, wenn nicht immer wieder die gleichen Schritte in einer App getan werden müssen, obwohl der Nutzer immer die gleiche Stelle in der App aufruft. App-Entwickler sind von Google aufgerufen, ihre Produkte entsprechend anzupassen.

Außerdem werden runde App-Icons unterstützt und Live-Wallpaper können Metadaten enthalten. Direkt aus der Bildschirmtastatur heraus werden sich Bilder und ähnliche Dateien einfügen lassen und das Löschen überflüssiger Daten soll mit einem Klick möglich sein. Ob es noch weitere Neuerungen gibt, ist noch nicht bekannt. Bei Google ist es durchaus üblich, dass nicht alle Funktionen angekündigt werden, die dann am Ende im Betriebssystem enthalten sind.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.299,00€
  2. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)
  3. 149,90€ + Versand (im Preisvergleich ab 184,95€)

Niaxa 12. Okt 2016

War auch kein 1zu1 Vergleich und darauf abgezielt, das die Aussage "Ich kaufe mir nie...

Niaxa 12. Okt 2016

Das bekommst du... nur eben nicht auf Lebenszeit.


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Show (2018) - Test

Wir haben den neuen Echo Show getestet. Der smarte Lautsprecher mit Display profitiert enorm von dem größeren Touchscreen - im Vergleich zum Vorgängermodell. Die Bereitstellung von Browsern erweitert den Funktionsumfang des smarten Displays.

Amazons Echo Show (2018) - Test Video aufrufen
IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek


    Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
    Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
    Tolles teures Teil - aber für wen?

    Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

      •  /