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Google: Android 12 Go soll schneller sein

Google hat Details zu Android 12 Go vorgestellt: Das schlankere Betriebssystem bietet einige nützliche Extras und soll schneller als zuvor sein.
/ Tobias Költzsch
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Google bringt eine neue Version von Android Go. (Bild: Google)
Google bringt eine neue Version von Android Go. Bild: Google

Mit Android 12 (Go Edition) bietet Google eine neue Version des reduzierten Android-Betriebssystems für Geräte mit schwächerer Hardware an. Google hat nun in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) einige der Funktionen des neuen Android Go erklärt.

Das auf Android 12 basierende Android Go soll unter anderem Apps schneller starten. Google spricht von einer Beschleunigung von bis zu 30 Prozent verglichen mit Android 11 (Go Edition). Außerdem gibt es eine neue Splashscreen API, die die Wartezeit mit einem Ladebildschirm überbrückt und so gefühlt verkürzt.

Das neue Android Go kann länger nicht genutzte Apps in eine Art Winterschlaf versetzen, in dem sie weder Akku benötigen noch Speicherplatz belegen. Sehr preiswerte Android-Smartphones haben meistens nur wenig Speicherplatz, weshalb eine derartig strikte Beschränkung durchaus sinnvoll ist.

Übersetzungen direkt aus der App-Übersicht

In der Übersicht der zuletzt verwendeten Apps können Nutzer von Android Go künftig App-Inhalte auswählen, um sie sich vorlesen zu lassen. Auch eine Übersetzung der angezeigten Inhalte ist direkt über die Übersicht möglich.

Da Smartphones mit Android Go oft in Märkten eingesetzt werden, in denen Nutzer kaum Daten-Flatrates verwenden, können sie mit Android 12 (Go Edition) Apps über die Nearby-Funktion tauschen. Dabei wird eine Anwendung direkt von einem Smartphone zum anderen übertragen, ohne dass eine mobile Datennutzung anfällt.

Aus der normalen Version von Android 12 hat die neue Go-Version das Privacy-Dashboard übernommen. Außerdem wird Nutzern in der rechten oberen Ecke angezeigt, wenn sie die Kamera verwenden. User können außerdem anstelle von genauen Standortdaten nur eine geschätzte Position an Apps weiterreichen – beispielsweise an Wetter-Apps.


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