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Google: Android 11 ist da

Zu den neuen Funktionen von Android 11 gehören ein neuer Messaging-Bereich in den Benachrichtigungen und verfeinerte Berechtigungseinstellungen.
/ Tobias Költzsch
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Google hat mit der Verteilung von Android 11 begonnen. (Bild: Google)
Google hat mit der Verteilung von Android 11 begonnen. Bild: Google

Nach Abschluss der mehrmonatigen Betatestphase hat Google Android 11 offiziell veröffentlicht. Neben Pixel-Smartphones gehören ausgewählte Geräte von Oneplus, Oppo, Realme und Xiaomi zu den ersten, die die neue Android-Version erhalten sollen.

In einem Blogpost(öffnet im neuen Fenster) stellt Google einige der neuen Funktionen von Android 11 vor. Künftig werden beispielsweise neue Nachrichten unterschiedlicher Messenger in einem separaten Bereich der Benachrichtigungen dargestellt. Dank sogenannter Bubbles lassen sich Chat-Nachrichten direkt beantworten, ohne die aktuell verwendete App verlassen zu müssen - ein Konzept, das bereits vor Jahren von unabhängigen Custom-ROM-Entwicklern eingeführt wurde.

Über einen langen Druck auf die Einschalttaste können Nutzer künftig einen zentralen Steuerungsbereich für smarte Geräte aufrufen. Unterstützte Geräte können dort gesteuert werden, ohne in die jeweiligen Apps wechseln zu müssen.

Neue Kontrollmöglichkeiten bei der Privatsphäre

Interessante Neuerungen gibt es bei den Privatsphäreeinstellungen. Neue einmalige Berechtigungen ermöglichen es, einer App einmaligen Zugriff auf die Kamera, das Mikrofon oder den Standort zu geben. Wird eine App, die generellen Zugriff auf Daten hat, eine Weile nicht genutzt, setzt Android 11 die Zugriffseinstellungen zurück - fragt aber vorher nach. Sicherheits-Updates und Bugfixes kommen künftig wie ein App-Update über den Play Store.

Neue Funktionen in Android 11 im Überblick
Neue Funktionen in Android 11 im Überblick (01:38)

Wer ein Pixel-Smartphone (mindestens Pixel 2) besitzt, erhält zudem noch weitere neue Funktionen, wie Google in einem separaten Blog-Post(öffnet im neuen Fenster) erklärt. So können Pixel-Besitzer beispielsweise künftig die Standortfreigabe in Google Maps mit einer Live-View-Navigation verwenden, um beispielsweise Freunde leichter zu finden.

Auf Englisch stehen für verschiedene Apps die sogenannten Smart Replys zur Verfügung. Auf dem Startbildschirm gibt es zudem je nach Tageszeit Vorschläge zu Apps, die der Nutzer gebrauchen könnte. Diese lassen sich am unteren Bildrand festpinnen oder auf dem Startbildschirm ablegen.


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