Google: Android 11 bringt viele Verbesserungen

Google hat eine erste Vorabversion der kommenden Android-Hauptversion veröffentlicht. Android 11 bringt spezielle Funktionen für 5G, erhöhte Sicherheitsfunktionen und rund um Updates ändert sich einiges.

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Android 11 - erste Developer Preview ist da.
Android 11 - erste Developer Preview ist da. (Bild: Google)

Mit der Veröffentlichung der ersten Developer Preview von Android 11 liefert Google einen Ausblick auf die neuen Funktionen, die das Betriebssystem erhält. Android wird vor allem auf vielen Smartphones verschiedener Hersteller verwendet und auf Tablets und in abgewandelter Form auf Smart-TVs sowie Streaminggeräten eingesetzt. Die fertige Version von Android 11 soll bis Ende September 2020 erscheinen.

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Mit Android 11 führt Google einen speziellen Benachrichtigungsbereich für alles rund um Messenger ein. Benachrichtigungen über neue Mitteilungen solcher Apps werden zusammengefasst, damit der Anwender auf entsprechende Konversationen gezielter als bisher zugreifen kann. Zudem wird dieser Bereich von den Benachrichtigungen anderer Apps losgelöst. Zudem lassen sich Bilder direkt im Benachrichtigungsbereich einfügen.

Bildschirmaufzeichnung vorhanden

Direkt im Betriebssystem wird eine Funktion eingeführt, um den Inhalt des Bildschirms abfilmen zu können. Außerdem gibt es eine Zeitsteuerung für den Dark-Modus des Betriebssystems. Wenn der Flugmodus aktiviert wird, schaltet sich Bluetooth dabei nicht mehr automatisch aus, wenn eine Bluetooth-Audio-Verbindung besteht. Wer also auf einem Flug das Smartphone mit einem Bluetooth-Kopfhörer verwendet, muss nach Aktivierung des Flugmodus nicht erst wieder mühsam Bluetooth aktivieren.

Android 11 erhält spezielle Anpassungen für Geräte mit einem Display mit einem sogenannten Wasserfall-Effekt. Damit können Apps so einen Effekt besser als bisher unterstützen. Außerdem sollen sich Apps besser an Geräte mit Kamera-Ausbuchtung anpassen lassen. Zudem gibt es umfangreiche Veränderungen im Einstellungsmenü für die Bitte-nicht-stören-Funktionen. Das Teilen-Menü kann so konfiguriert werden, dass die vier am häufigsten benötigten Apps festgepinnt werden können, um diese immer bequem im Zugriff zu haben.

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Mit Android 11 werden neue APIs speziell für die Unterstützung von 5G eingeführt. So können Entwickler prüfen, ob eine Datenverbindung mit gedrosselter oder voller Geschwindigkeit nutzbar ist. Je nach Bedarf kann ein Videostream in geringerer oder höherer Qualität bereitgestellt werden. Dabei können Entwickler einfacher als bisher die zur Verfügung stehende Geschwindigkeit bei der Datenverbindung messen.

Höhere Sicherheit

Wenn Apps sicherheitsrelevante Daten abfragen, gibt es künftig die Möglichkeit, eine Freigabe nur einmalig zu erteilen. Das gilt etwa bei der Abfrage des Standorts, einem Zugriff auf das eingebaute Mikrofon oder die integrierte Kamera. Sobald die App verlassen wird, erlischt die Freigabe und die App muss diese bei Bedarf beim nächsten Aufruf wieder anfordern.

Google führt mit Android den sogenannten Scoped Storage ein. Damit wird jeder App ein eigener Speicherbereich zugewiesen. Bisher haben Apps Zugriff auf den kompletten Nutzerspeicher.

Schnellere Updates

Mit Android 11 erweitert Google Project Mainline um zwölf zusätzliche Module. Damit will Google schnellere Updates von Betriebssystemkomponenten erreichen. Die einzelnen Komponenten können über die Play System Updates unabhängig vom übrigen Betriebssystem direkt von Google verteilt werden. Die Aktualisierung der Komponenten obliegt also nicht mehr den Geräteherstellern. Apps von Drittanbietern sollen unter Android 11 häufiger ohne Anpassungen zuverlässig laufen können, als es bei bisherigen Bebtriebssystem-Aktualisierungen der Fall war, verspricht Google.

Verfügbarkeit und Zeitplan

Google stellt Installationsdateien für die erste Developer Preview von Android 11 zum Herunterladen bereit. Die Vorabversionen gibt es für die Google-eigenen Smartphones Pixel 2, Pixel 2 XL, Pixel 3, Pixel 3 XL, Pixel 3a, Pixel 3a XL, Pixel 4 sowie Pixel 4 XL. Smartphones anderer Hersteller werden nicht unterstützt.

Sowohl im März als auch im April ist jeweils eine weitere Developer Preview des Betriebssystems geplant. Im Mai soll eine erste Betaversion erscheinen, im Juni eine zweite. Eine dritte Beta-Ausführung ist für Juli oder August geplant. Die fertige Version soll spätestens Ende September erscheinen.

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jimbokork 22. Feb 2020

"Datengeschwindigkeit" ... yay, this mmd!

Inori-Senpai 21. Feb 2020

Nur ist Apple dafür bekannt auch mal Sicherheitslücken ein Jahr lang offen zu lassen...

treysis 21. Feb 2020

Samsung hat ja schon oft Features selbstständig eingeführt, die dann erst später in...

treysis 21. Feb 2020

Cool wäre, wenn das Gerät das erkennt, und die Daten dann einfach über WiFi zwischen...



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