Google: Alte Suchbegriffe in der URL geleakt
Wenn Google-Nutzer die URL einer Suche mit anderen teilen, können sie unabsichtlich frühere Suchbegriffe verraten. Das hat der MIT-Forscher Jeremy Rubin herausgefunden(öffnet im neuen Fenster) .
Dies tritt nach Angaben von Rubin auf, wenn Nutzer in Chrome oder Firefox eine Suche aus der Adresszeile beziehungsweise dem Suchfeld starten. Suchen sie dann in der geöffneten Google-Seite mit einem neuen Begriff weiter, so enthält die generierte URL nicht nur den zweiten Suchbegriff, sondern auch den ursprünglichen. Wird also zunächst "Testsuche" eingegeben und dann "Testbegriff" , erscheinen beide Wörter in der URL. Wenn Nutzer den Link weitergeben, könnte es je nach vorheriger Suche zu unangenehmen Situationen kommen. Angezeigt werden immer der erste und der letzte Suchebegriff. Wenn also drei Suchanfragen getätigt wurden, wird der zweite Suchbegriff nicht in der URL angezeigt.
Rubin hat Google nach eigenen Angaben "angemessen" über die Tatsache informiert, das Unternehmen hat sich bislang gegen eine Anpassung entschieden. Wir konnten das Verhalten mit Firefox und Chrome unter Windows nachvollziehen. Bei Google Chrome unter Mac und Linux funktionierte es nicht.
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