Abo
  • Services:

Android P bringt interne Verbesserungen

Android P unterstützt HDR VP9 Profile 2 zur besseren Darstellung von HDR-Inhalten sowie eine HEIF-Bildkompression. HEIF steht für High Efficiency Image File Format und verspricht eine bessere Bildqualität als eine vergleichbare Kompression mit anderen Bildformaten.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Zudem gibt es eine Multi-Camera-API, um Videos und Fotos parallel mit mehreren Kameras zugleich aufnehmen zu können. Dabei kann auch intelligent während der Aufnahme zwischen mehreren Kameras umgeschaltet werden. Hier hängt es davon ab, welche Aufgaben eine App erfüllen soll. Zudem wurde allgemein die Kameraunterstützung verbessert, die eine schnellere Aktivierung und eine bessere Nutzung von optischen Bildstabilisatoren ermöglicht. Zudem gibt es neue Routinen bei der Anzeige von Fotos und Bildern für eine exaktere Skalierung und das Berechnen von Animationen.

WLAN-Positionierung wird unterstützt

Android P unterstützt direkt das Wi-Fi-RTT-Protokoll. RTT steht für Round-Trip-Time und soll dabei helfen, besser in Innenräumen zu navigieren. Dazu wird das WLAN-Protokoll 802.11mc verwendet, um die eigene Position mit einer Genauigkeit von ein bis zwei Metern bestimmen zu können. Dazu muss der Abstand zu mindestens drei WLAN-Access-Points bekannt sein, um die exakte Position zu errechnen. Diese Technik kann etwa auf Flughäfen, großen Einkaufszentren oder Bahnhöfen bei der Orientierung helfen.

  • Android P ist für Geräte mit einer Kameraaussparung optimiert. (Bild: Google)
  • WLAN-Ortung mit Android P (Bild: Google)
  • Der neue Benachrichtigungsbereich in Android P (Bild: Google)
  • Der neue Benachrichtigungsbereich in Android P (Bild: Google)
WLAN-Ortung mit Android P (Bild: Google)

Es gibt neue Versionen der Open Mobile API und der Autofill-API, um unter anderem das automatische Ausfüllen von Formularen und das Bezahlen mit dem Smartphone zu verbessern. Aber auch Neural Networks API sowie die API zur Steuerung der Fingerabdrucksensoren wurden überarbeitet. Gleiches gilt für die Absicherung des Netzwerkverkehrs.

Striktere Regeln für Hintergrund-Apps

Für Apps gibt es verschiedene neue Regeln. Allgemein sollen die Hintergrundaktivitäten von Apps weiter optimiert werden, um eine längere Akkulaufzeit zu erreichen. Bereits mit den vergangenen Android-Hauptversionen wurde in diesem Bereich viel verändert. Auch der Netzwerkzugriff von Hintergrund-Apps wurde überarbeitet.

Aus Sicherheitsgründen können Apps unter Android P nicht mehr auf die Kamera, das Mikrofon sowie alle Sensormanager-Sensoren zugreifen, wenn sich diese im Leerlauf befinden. Damit soll verhindert werden, dass Apps etwa das Mikrofon zum Belauschen oder die Kamera zum Ausspähen nutzen können, ohne dass Anwender dies bemerken.

Wenn Apps ART oder Kotlin nutzen, sollen diese allgemein beschleunigt werden und zum Teil auch weniger Speicher benötigen.

Beiname und Versionsnummer noch geheim

Es ist unklar, ob alle genannten Neuerungen am Ende im fertigen Android P enthalten sein werden. Es kommt durchaus vor, dass Funktionen bis zum Erscheinen der fertigen Version wieder entfernt werden. Außerdem könnten im Zuge der Entwicklung weitere Neuerungen dazukommen.

Alle Android-Hauptversionen tragen als Beinamen die Bezeichnungen von Süßspeisen. Seit einiger Zeit macht sich Google einen Spaß daraus, die entsprechenden Bezeichnungen möglichst lange geheim zu halten. Das ist auch bei Android P der Fall: Noch ist nicht bekannt, wofür P steht. Auch die finale Versionsnummer ist offen, aber nach dem bisherigen Verhalten von Google zu urteilen, wird es Android 9.0 werden.

Zum Test ist ein Pixel-Smartphone nötig

Die erste Developer Preview von Android P steht als Image-Datei für die Smartphones der Pixel-Modellreihe bereit, also für das Pixel, Pixel XL, Pixel 2 und Pixel 2 XL. Das Nexus 5X, das Nexus 6P und das Pixel C werden auch das fertige Android P von Google nicht bekommen. Daher kann die künftige Hauptversion nicht vorab mit einem Tablet getestet werden. Wie auch schon bei Android N gibt es die erste Developer Preview nicht im Rahmen des Android-Beta-Programms. Google machte keine Angaben dazu, wann die Vorabversionen von Android P auch über das Android-Beta-Programm verteilt werden, um die Vorabversion über ein drahtloses Update aufspielen zu können.

Google will die zweite Developer Preview von Android P im Mai 2018 veröffentlichen. Dann sollen im Juni zwei weitere Vorabversionen folgen und im Juli 2018 ist der Release Candidate geplant. Bis Ende September soll die fertige Version erscheinen. Google hatte die Vorversion, Android 8.0 alias Oreo, Ende August 2017 veröffentlicht und auch Android 7.0 alias Nougat wurde ein Jahr früher Ende August freigegeben.

 Google: Alphaversion von Android P ist da
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. 33,99€
  3. 2,99€

logged_in 23. Mär 2018

Es ist doch eine gute Lösung, so hat man mehr Platz. ABER: Was definitiv geschehen muss...

LinuxMcBook 09. Mär 2018

Ja, ich bin auch immer wieder überrascht, wie bei Software hinter der Millionen und...

LinuxMcBook 09. Mär 2018

Um 12 Uhr schon besoffen. Oder noch?

Niaxa 09. Mär 2018

Ich wette auf Popcorn.

Niaxa 09. Mär 2018

Samsung hat schon seit dem letzt verfügbaren Upgrade des S5 keine Ruckler mehr.


Folgen Sie uns
       


Audi Holoride ausprobiert (CES 2019)

Dirk Kunde probiert für Golem.de den Holoride von Audi aus. Gemeinsam mit Marvel-Figuren wie Rocket aus Guardians of the Galaxy sitzt er dafür auf der Rückbank, während es um eine Rennstrecke geht.

Audi Holoride ausprobiert (CES 2019) Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  2. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie
  3. Weniger Aufwand Elektroautos sollen in Deutschland 114.000 Jobs kosten

    •  /