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Google: Alphabet will eigenen Stadtteil in Toronto errichten

Die Google-Firma Sidewalk Labs will einen Stadtteil von Toronto als High-Tech-Region entwickeln und dort experimentelle Materialen und Techniken einsetzen. Zuvor wurden in New York die LinkNYC Access Points errichtet.

Artikel veröffentlicht am ,
Finanzbezirk von Toronto
Finanzbezirk von Toronto (Bild: LinkNYC)

Eine Tochterfirma von Alphabet will in Toronto ein Stadtgebiet in der Größe von knapp 49.000 Quadratmetern entwickeln und dort eine High-Tech-Region errichten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei informierte Personen. Das Projekt wird von der Alphabet-Firma Sidewalk Labs geführt.

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Vor dem Angebot im kanadischen Toronto, hatte Sidewalk Labs Gespräche geführt, um Stadtgebiete in Denver und Detroit zu erneuern.

Das bisher bekannteste Projekt von Sidewalk Labs ist LinkNYC, ein offenes Funknetz in New York City, bestehend aus 7.500 Access Points, die alte Telefonzellen ersetzen. In einem Umkreis von 45 Metern um die Links soll WLAN verfügbar sein, dazu werden kostenlose Sprachtelefonie innerhalb der USA sowie USB-Ladestationen für mobile Geräte angeboten. Ein Touchscreen-Tablet sollte Zugang zu verschiedenen Diensten der Stadt und Kartenservices bieten. Auf einem 55-Zoll-Display wird Werbung angezeigt, wodurch im Verlauf der kommenden zwölf Jahre Erlöse in Höhe von 500 Millionen US-Dollar erwartet werden. Das Projekt soll auf London ausgedehnt werden.

Einfach verrückt

In einer Rede in der vergangenen Woche auf der Smart Cities NYC Conference sagte Sidewalk-Labs-Chef Dan Doctoroff, die Firma plane die Entwicklung eines "großen Bezirks. Ich bin sicher, viele von euch denken, das ist eine verrückte Idee. Wir glauben nicht, dass es irgendwie verrückt ist. Die Leute dachten, dass es verrückt war, als Google beschloss, alle Informationen der Welt zu verbinden. Die Leute dachten, es sei verrückt, über das Konzept eines autonomen Autos nachzudenken." Doctoroff war stellvertretender Bürgermeister von New York City unter Michael Bloomberg.

Das kanadische städtische Unternehmen Waterfront Toronto forderte unlängst von Agenturen Vorschläge für den Aufbau einer neuen Community namens Quayside an. Ein "Testfeld für neue Technologien, Materialien und Prozesse", schrieb die Stadt in ihrer Einladung.



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Cok3.Zer0 11. Mai 2017

Das sind gerade einmal 0,05 km^2, sprich 225m zum Quadrat, also fast gar nichts.

Cok3.Zer0 11. Mai 2017

Und wer ist der Sheriff? Constable iMacintosh?

phaidros52 11. Mai 2017

dann auch die Schlaglochserie auf der 401 geflickt. Kenne da Löcher, die sind schon über...

Trollversteher 11. Mai 2017

Naja, nicht gleich übertreiben - solche Campus-Ähnlichen Stadtteile großer Konzerne gibt...

Poison Nuke 10. Mai 2017

Das klingt schön nach einer Methode, um so viel Werbung wie möglich zu platzieren...


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