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Google: 64-Bit-Chrome für Windows

Für Windows stehen in den Entwicklerzweigen von Chrome nun auch 64-Bit-Versionen des Browsers bereit. Dieser soll dadurch schneller, sicherer und stabiler werden.
/ Sebastian Grüner
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Googles Chrome gibt es jetzt in 64-Bit für Windows. (Bild: Google)
Googles Chrome gibt es jetzt in 64-Bit für Windows. Bild: Google

Nutzern von Windows 7 und 8 stehen ab sofort in den sogenannten Dev- und Canary-Entwicklungszweigen 64-Bit-Versionen des Chrome-Browsers(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Google geht davon aus, dass die 64-Bit-Architektur inzwischen von den meisten Anwendern aktueller Windows-Systeme genutzt werden kann und möchte die damit verbundenen Vorteile nun auch im eigenen Browser verwenden.

Die größere Wortbreite " erlaubt die Verwendung von Prozessor- und Compiler-Optimierungen, modernen Befehlssätzen und Aufrufkonventionen, die es ermöglichen, dass mehr Funktionsparameter schnell durch die Register weitergereicht werden ". Dadurch soll insbesondere die Darstellung von Grafiken und multimedialen Inhalten beschleunigt werden. Google schreibt von einer durchschnittlichen Leistungssteigerung von 25 Prozent.

Unter Windows 8 kann Chrome dank der 64 Bit Address Space Layout Randomization(öffnet im neuen Fenster) (ASLR) mit hoher Entropie benutzen, was auch helfe JIT-Spraying-Angriffe(öffnet im neuen Fenster) besser abzuwehren. Zudem werden bestehende Abwehrmechanismen wie die Heap-Partitionierung effektiver. Darüber hinaus sei die 64-Bit-Version mittlerweile stabiler als das 32-Bit-Pendant. Das gelte vor allem für die Absturz-Rate des Rendering-Prozesses, welche sich durch die Benutzung von 64 Bit halbiert habe.

64-Bit-Windows macht Browsern Probleme

Für Linux stehen bereits seit langem 64-Bit-Versionen des Chrome-Browsers bereit. Eine zu Chrome vergleichbare Situation zeigt sich für Mozillas Firefox, der unter Linux problemlos als 64-Bit-Version verfügbar ist. Unter Windows wird die größere Wortbreite wie nun bei Chrome standardmäßig nur in den für Entwickler gedachten Nightly-Builds zur Verfügung gestellt. Mozilla begründet das mit diversen aufgetretenen Problemen.

Ob die 64-Bit-Version von Chrome demnächst auch in dem stabilen Zweig veröffentlicht wird oder die Entwickler den Browser erst über einen längeren Zeitraum testen, ist noch nicht bekannt. Die neuen Browser-Builds stehen ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit und dienen als kompletter Ersatz für die bisher genutzten 32-Bit-Versionen. Benutzerdefinierte Einstellungen oder Lesezeichen bleiben dabei erhalten.


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