Abo
  • Services:

Google: Erst 1,1 Prozent der Android-Geräte laufen mit Kitkat

Die überwiegende Mehrheit der im Einsatz befindlichen Android-Geräte läuft nicht mit der aktuellen Version von Googles Betriebssystem. Der Anteil an Jelly-Bean-Smartphones hat sich leicht erhöht und die drei Jelly-Bean-Versionen liegen bei einem Anteil von knapp 55 Prozent.

Artikel veröffentlicht am ,
Android 4.4 kommt nur auf einen Anteil von 1,1 Prozent.
Android 4.4 kommt nur auf einen Anteil von 1,1 Prozent. (Bild: Google)

Erstmals hat Google Zahlen zur Verbreitung von Android-Geräten mit Android 4.4 alias Kitkat veröffentlicht. Derzeit laufen demnach 1,1 Prozent der Android-Geräte mit der aktuellen Version des Mobilbetriebssystems. Damit läuft die überwiegende Mehrzahl der im Einsatz befindlichen Android-Geräte mit einer veralteten Version von Googles Betriebssystem.

Stellenmarkt
  1. Melitta Professional Coffee Solutions GmbH & Co. KG, Minden
  2. Ludwig Beck AG, München

Mit Android 4.4 hat Google den Ressourvenverbrauch des Betriebssystems verringert, so dass diese Version auf allen Geräten mit 512 MByte Arbeitsspeicher gut laufen soll, verspricht der Hersteller. Ausdrücklich erwähnt Google, dass Geräte mit Android 2.3 alias Gingerbread auch mit Kitkat klarkommen würden.

PlattformAPI-LevelAnteil
Android 4.1.x Jelly Bean1637,4 Prozent
Android 2.3.3 - 2.3.7 Gingerbread1024,1 Prozent
Android 4.0.3 - 4.0.4 Ice Cream Sandwich1518,6 Prozent
Android 4.2.x Jelly Bean1712,9 Prozent
Android 4.3 Jelly Bean184,2 Prozent
Android 4.4 Kitkat191,1 Prozent
Android 2.2 Froyo81,6 Prozent
Android 3.2 Honeycomb130,1 Prozent
Android-Verbreitung - November/Dezember 2013 (Quelle: Google)

Mit diesem Schritt will Google die Fragmentierung der Plattform verringern. Das gelingt allerdings nur, wenn die Gerätehersteller das Angebot annehmen und Kitkat auch für ältere Geräte anpassen und ein passendes Update bereitstellen. Google selbst geht hier nicht gerade mit gutem Beispiel voran.

Denn Android 4.4 gibt es von Google weder für das Nexus One noch für das Nexus S oder das Galaxy Nexus. Die Geräte der Nexus-Reihe wurden von Kunden vor allem gekauft, weil es eine hohe Wahrscheinlichkeit versprach, nicht nur schnell, sondern auch möglichst lange ein Update auf die aktuelle Android-Version zu erhalten.

Android 4.3 läuft auf 4,2 Prozent der Geräte

Mit den drei Jelly-Bean-Versionen laufen derzeit 54,5 Prozent der Android-Geräte. Noch vor einem Monat lag der Anteil bei 52,1 Prozent. Dabei kommt das neue Android 4.3 allerdings nur auf einen vergleichsweise geringen Anteil von 4,2 Prozent, was aber mehr ist als vor einem Monat, da lag er bei 2,3 Prozent. Auf Android 4.2 entfallen 12,9 Prozent und der größte Anteil der Jelly-Bean-Smartphones läuft mit Android 4.1, das ist ein Anteil von 37,4 Prozent. Damit erhöhte sich die Verbreitung nur minimal, vor einem Monat betrug sie 37,3 Prozent.

Weiter rückgängig ist der Anteil von Geräten mit Android 2.3 alias Gingerbread, der sich von 26,3 auf 24,1 Prozent verringert hat. Auch der Anteil von Geräten mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich verringert sich weiter. Er schrumpfte von 19,8 auf 18,6 Prozent. Android 2.2 alias Froyo läuft noch auf 1,6 Prozent der Geräte und Android 3.2 alias Honeycomb ist weiterhin bei einem Anteil von 0,1 Prozent.

Zählweise hat sich verändert

Google berücksichtigt bei der Erhebung der Verbreitung von Android-Versionen seit einiger Zeit nur noch Geräte, auf denen mindestens Android 2.2 alias Froyo läuft, denn die Zahlen werden über die aktuelle Play-Store-App gesammelt, die Android 2.2 voraussetzt und auf älteren Versionen nicht läuft. Noch im August 2013 kamen die nun nicht mehr berücksichtigten Android-Versionen auf einen Anteil von 1,3 Prozent.

Als weitere Änderung gibt es eine andere Zähldauer. Bis August 2013 wurde immer ein Zeitraum von zwei Wochen berücksichtigt, nun wird nur noch eine Woche gezählt. Bereits im April 2013 war die Zählweise zur Verbreitung der Android-Versionen geändert worden.

Googles aktuelle Erhebung berücksichtigt diejenigen Geräte, mit denen zwischen dem 25. November 2013 und dem 2. Dezember 2013 aktiv auf den Play Store zugegriffen wurde. Google will Entwicklern damit zeigen, für welche Plattformen sie entwickeln sollten. Außerdem zeigt es den Grad der Fragmentierung der Android-Plattform. Der API-Level weist darauf hin, ab welcher Stufe eine Anwendung nicht mehr mit älteren Geräten kompatibel ist - mit künftigen Geräten soll sie es hingegen sein.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 4,25€
  3. (nur für Prime-Mitglieder)

Apple_und_ein_i 04. Dez 2013

Ich geh mal davon aus, dass die Frage ernst gemeint und nicht getrollt war. Wenn die...

Apple_und_ein_i 04. Dez 2013

Das ist schlicht nicht wahr. Erst irgendwann nach Release des Nexus S hat Google von 18...

Bassa 04. Dez 2013

Nexus ist nach 18 Monaten auch tot.

Zombiez 03. Dez 2013

Es ist wohl ein riesen Unterschied wenn Geräte aufgrund ihres alters keine Updates mehr...

ElMario 03. Dez 2013

Oh ja, Cyanogen. Auch hier werden sehr viele Geräte ausser Acht gelassen. Es sind einfach...


Folgen Sie uns
       


Vampyr - Fazit

Vampyr überzeugt uns relativ schnell im Test. Nach einer Weile flacht die Blutsaugerei aber wegen langweiliger Gespräche und Probleme mit der Kameraführung ab.

Vampyr - Fazit Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

    •  /