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Golem on Edge:
Homeoffice im Horrorland

Ein Haus im Funkloch ist noch lange kein Grund, da nicht auch zu arbeiten – oder doch? Die Geschichte eines Selbstversuchs.
/ Sebastian Grüner
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Telefonieren mit Aussicht (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)
Telefonieren mit Aussicht Bild: Sebastian Grüner/Golem.de

"EDGE-Land ist Horrorland!" schrieb mir vor einigen Jahren mal ein Freund auf die Frage, wie denn der Besuch bei seinen Eltern gewesen sei. Ich wusste sofort, was er meint, und versuche mich nun seit einigen Wochen immer mal wieder am Homeoffice im Horrorland. Ich hatte zugegeben auch schon bessere Ideen im Leben, denn allein unsere morgendliche Telefonkonferenz wird hier zu einer kleinen Wanderung.

Damit mir während der Coronakrise in Berlin nicht die Decke auf den Kopf fällt, verbringe ich die Zeit, so weit es geht, in meiner Datsche in Sachsen. Der Kauf der Datsche war lange vor Corona getätigt worden und eigentlich war überhaupt nicht geplant, dass ich hier auch arbeite. Ehrlich gesagt, konnte ich mir das schlicht nicht vorstellen. Denn außer Äckern gibt es in der Umgebung nicht viel und die Netzinfrastruktur ist seit vermutlich 20 Jahren nicht mehr verbessert worden.

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