Golem-Konferenz Rack & Stack 2026: Von der Cloud ins eigene Rack
Der Iran-Krieg macht deutlich: Hyperscaler sind mittlerweile so bedeutend, dass sie zu einem primären Angriffsziel werden. Iranische Drohnen haben in den vergangenen Tagen Rechenzentren in mehreren Golfstaaten angegriffen , unter anderem von AWS .
Wer noch Gründe sucht, warum die Abhängigkeit von einem großen (US-)Anbieter gefährlich sein kann, bekommt sie dieser Tage geliefert. Trotzdem ist das kein leichter Schritt, denn Hyperscaler bieten vor allem eines: Komfort.
Wenn Workloads nun also zurück in eigene Rechenzentren, zu kommunalen Betreibern oder europäischen Providern wandern sollen, ist die Angst groß, diesen Komfort zu verlieren.
Dass diese Angst unbegründet ist, zeigen wir auf der Rack & Stack, der Golem-Fachkonferenz zur digitalen Souveränität (21. bis 22. April 2026 in Nürnberg)(öffnet im neuen Fenster) .
Dort dreht zwei Tage lang alles um den Ausstieg aus der Cloud, um Datensouveränität, Resilienz. Mehr als ein Dutzend hochkarätige Speaker berichten hier direkt aus der Praxis. Garantiert buzzwordfrei, keine Produktshows, keine Visionstexte, sondern Erfahrungsberichte aus dem laufenden Betrieb – mit ehrlichen Learnings, klaren, pragmatischen und ehrlichen Botschaften.
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Cloud-Eigenschaften auf eigene Racks übersetzen
In einem zentralen Vortrag der Rack & Stack 2026 geht es um die wichtige Frage: Welche Eigenschaften machen Cloud-Infrastruktur so bequem und wie übersetzen wir genau diese Eigenschaften auf eigene Racks, Pop-Standorte und regionale Rechenzentren?
Veit Heller von Port Zero beschreibt hier im Detail, wie sich Infrastruktur bei einem Hosting-Provider, einer Stadtwerk-IT oder einem lokalen ISP/IXP so aufsetzen lässt, dass sie sich für interne und externe Kunden wie Cloud anfühlt, nur eben souverän, unter eigener Kontrolle und in EU-Rechenzentren.
Anhand von Projekten mit kommunalen Betreibern und Rechenzentrumsumgebungen zeigt er, wie DCIM/IPAM-Systeme als "Source of Truth", Automatisierungswerkzeuge als Ausführungsumgebung und Pipelines als Kontrollschicht zusammenspielen können: von Request ("neuer Mandant/Standort/Service") zu Review, inklusive automatisiertem Rollout und Dokumentation – damit die Rückführung von Workloads, Datensouveränität und Resilienz sich nicht nach Rückschritt, sondern nach Upgrade anfühlen!
So gelingt digitale Unabhängigkeit!
Auch in den weiteren Vorträgen, unter anderem von Jürgen Geuter (tante; mit aktuellem IMHO bei Golem ) und Kurt Garloff geht es darum, wie Organisationen Souveränität technisch umsetzen, etwa durch automatisierte Rechenzentrumsinfrastruktur, eigene Plattformen ohne Hyperscaler oder durch föderierte Anwendungsmodelle, die zentrale Kontrollpunkte vermeiden.
Die Rack & Stack 2026 zeigt, wie digitale Unabhängigkeit gelingen kann. Lasst uns zusammenkommen und über eines der aktuell wichtigsten IT-Themen reden!
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