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Auch Führungskräfte leiden

Ein etwas stabileres Bild zeigt sich bei der Work-Life-Balance. Immerhin 40 Prozent zeigen sich damit zufrieden, wobei sowohl der Anteil der Unzufriedenen als auch der Anteil der Zufriedenen im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte gesunken ist.

Mehr als die Hälfte der befragten ITler beklagt jedoch strukturelle Mängel, die den Arbeitstag beeinträchtigen. Gemeint sind damit vor allem unklare Zielvorgaben. Diese werden von Angestellten in leitenden Positionen ebenso häufig als Problem genannt wie von Angestellten ohne Führungsfunktion.

Ebenso nahezu gleich: Jeweils 40 Prozent der ITler in beiden Positionen fühlen sich zu wenig wertgeschätzt. Dass sie unter hohem Termindruck leiden, geben 53 Prozent der Führungskräfte an, bei den Angestellten ohne Leitungsfunktion sind es 40 Prozent. Von letzteren fühlen sich 24 Prozent nicht gut genug für ihre Aufgabe geeignet, bei den Führungskräften sind es 20 Prozent.

Als belastende Faktoren werden besonders häufig eine "inkompetente Führung", überbordende Bürokratie, schlechte Kommunikation und eine toxische Unternehmenskultur genannt.

Arbeitgeber fordern mehr Präsenz im Büro

Hybrides Arbeiten gehört in der IT-Branche mittlerweile zum Standard, was sich in der Studie widerspiegelt. Etwa drei Viertel der Befragten arbeiten hybrid, nur jeder Siebte ist ausschließlich im Büro. Der Trend zur Rückkehr ins Büro greift allerdings auf IT-Unternehmen über: Ein Drittel der Befragten gibt an, dass ihr Arbeitgeber mehr Präsenz vor Ort fordere.

Die Rückkehr ins Büro wird von den meisten IT-Angestellten kritisch bewertet. Mehr als die Hälfte fürchtet eine schlechtere Work-Life-Balance und eine sinkende Arbeitsproduktivität. Als positiv wird stärkerer Teamzusammenhalt genannt.


Die vollständige Studie mit allen Zahlen, Daten und Fakten im Detail und Anregungen für Arbeitgeber stellen wir in einem umfangreichen PDF zur Verfügung. Einfach für den Newsletter der Karrierewelt anmelden und der Download-Link kommt per Mail ins Postfach. Golem wird auch in den kommenden Jahren IT-Angestellte zu ihrem Gesundheitszustand jährlich befragen und so dokumentieren, ob sich Verbesserungen einstellen.


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