Golem.de 2014: Ein Blick in unsere Zahlen
Wie ist es Golem.de 2014 ergangen? Auf den Inhalt bezogen können wir mit Stolz sagen: gut. Zwar lassen sich die Zahlen (Visits & Pageimpressions) von 2013 und 2014 aufgrund einer Umstellung im Zählsystem der IVW(öffnet im neuen Fenster) nicht sauber vergleichen, unserer internen Zählung zufolge ist das Leserinteresse aber auch 2014 ungebrochen hoch. Golem.de steht trotz etwas geringerer Mannstärke bei den Abrufen genauso gut da wie 2013.
Dabei steigt die Zahl der Zugriffe über mobile Geräte auf Golem.de weiter stetig an, während die Zahl der Desktopzugriffe leicht zurückgeht. Die Zugriffe via Mobiltelefon sind 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent gestiegen, während Desktopzugriffe um 1,4 Prozent zurückgingen. Insgesamt ergibt dies nun folgende Aufteilung: 70 Prozent lesen Golem.de via Desktop, 21 Prozent via Mobiltelefon und 9 Prozent über das Tablet.
Bei den Betriebssystemen liegt insgesamt Windows mit 55 Prozent weiter vorne. Dabei dominiert die Windows-Version 7 klar (69 Prozent), danach folgen Windows 8.1 (20 Prozent) sowie XP (5 Prozent) und Windows 8 (4 Prozent). Auf Windows folgen nahezu gleichauf Android und iOS (jeweils 14 Prozent), erst danach kommen OS X (9 Prozent) und Linux (6 Prozent). Im Vergleich zu 2013 sind auch hier die mobilen Systeme die Gewinner.
Windows Phone wächst am meisten
Betrachten wir nur die mobilen Betriebssysteme, liegen iOS und Android mit jeweils 44 Prozent gleichauf, danach folgen abgeschlagen Windows Phone, Blackberry und andere Betriebssysteme. Dabei ist der Anteil von Windows Phone im Vergleich zum Vorjahr am stärksten gestiegen. Übers Jahr gesehen dominierten bei Apple Geräte mit iOS 7, bei Android-Geräten solche mit Version 4.4.x. Zu den einzelnen Modellen zeigt die Statistik Folgendes: Am häufigsten wurde mobil über iPhones zugegriffen (22 Prozent), am zweithäufigsten über iPads (19 Prozent). Danach folgen breit gestreut unzählige Android-Modelle, wobei auf den vordersten Plätzen das LG Nexus 5, das Google Nexus 4 sowie das Galaxy S3 und S4 stehen.
Bei den verwendeten Browsern lagen Chrome und Firefox wie im vergangenen Jahr beinahe gleichauf. Chrome schaffte 34 Prozent, Firefox kam auf 33 Prozent. Auf den weiteren Plätzen finden sich Safari (15 Prozent) und Internet Explorer (10 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr konnten Chrome und Safari somit gewinnen, während Firefox und IE verloren.
Kommentare ohne Ende
Bewegt man sich weg von den Hard- und Softwarezahlen hin zu Golem.de und seinen Inhalten, sieht die Bilanz so aus: 2014 wurden rund 400.000 Kommentare in unser Forum gepostet, rund 20.000 mehr als im Vorjahr. Es ist der höchste Wert seit der Einführung der Registrierungspflicht 2011. Dafür sagen wir an dieser Stelle unseren leidenschaftlichen Postern: Danke!
Am meisten kommentiert wurde ein Text über Golem.de selbst: Über 2.000 Meinungen gab es zu Golem.de startet werbefreies Abomodell . Für Diskussionsstoff sorgten des Weiteren die Artikel Linux ist nicht nur ein Lückenfüller , Millionen neue Nutzer bei Telegram , Auf Windows 8 folgt Windows 10 mit Startmenü sowie Alternativen zu Facebooks Whatsapp .
Von Daumen, Vögeln und Zahlen
In den sozialen Netzwerken konnte sich Golem.de auch 2014 bestens behaupten. Bei Facebook gab es fast 300.000 Interaktionen – Likes, Kommentare und geteilte Inhalte. Bei Google+ waren es fast 80.000. Auch dort wurde dieses Jahr wieder viel kommentiert und diskutiert. Bei Twitter liegen ebenfalls alle Werte über denen des Vorjahres. Fast 200.000-mal wurden unsere Artikel auf dem Microblogging-Dienst geteilt. Wir freuen uns, dass so viele unserer Beiträge und Artikel weiterempfohlen wurden!
Wie in unserem Forum wurde auch in den Netzwerken Whatsapp besonders intensiv diskutiert. Unter den fünf am häufigsten geteilten Artikeln finden sich Stiftung Warentest stuft nur Threema als 'unkritisch' ein , Hilft nur noch Notwehr gegen die NSA? , Vorsicht vor falschen Krypto-Versprechen , Millionen neue Nutzer bei Telegram sowie Alternativen zu Facebooks Whatsapp .
Texte von epischem Ausmaß
Abschließend nun noch ein Blick in unsere Kernaufgabe, das Schreiben. Die meisten Zeichen in einem Text tippte Nico Ernst. Er lieferte mit seinem Video-Streaming-Vergleichstest den längsten Artikel 2014 ab: 32.500 Zeichen verteilt auf 14 Seiten. Danach folgte die Anleitung von Jörg Thoma, wie man sich zu Hause eine eigene Cloud einrichtet . Sie umfasste auf acht Seiten 30.500 Zeichen. Platz drei der Vielschreiber geht schließlich an einen, der eigentlich als Programmierer angestellt ist: Das monumentale Werk Golem.de programmiert: BluetoothLE im Eigenbau von Alexander Merz erklärte auf elf Seiten und in 29.200 Zeichen alles, was man zu diesem Thema wissen muss.
Wer übrigens jetzt glaubt, das sei viel Text, dem sei ein Vergleichswert genannt: Unangefochten auf Platz eins der längsten Golem.de-Artikel thront bis auf weiteres unser Test von Windows 8 aus 2012. Andreas Sebayang verewigte sich damals mit 60.000 Zeichen.
Welche Texte das meiste Interesse weckten
Die ersten beiden genannten Texte fanden – wegen oder trotz ihrer Länge? – auch bei den Leserinnen und Lesern viel Anklang. Beide finden sich in der Liste der am besten gelesenen Stücke. Was uns nun zum Finale dieses Zahlenwerks bringt: den Texten, die 2014 am meisten interessierten und die meisten Abrufe verbuchten.
Auf Platz eins der Artikel mit den meisten Zugriffen auf die erste Textseite steht mit riesigem Abstand unser Test des Oneplus One . Denn Golem.de hat als eines der ersten Medien das Top-Smartphone getestet. Auf Platz zwei folgt BSI meldet millionenfachen Identitätsdiebstahl , auf Platz drei Alternativen zu Facebooks Whatsapp , auf Platz vier Rätsel um das Ende von Truecrypt und auf Platz fünf Millionen neue Nutzer bei Telegram .
Platz sechs belegt der Artikel Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten , auf Platz sieben folgt Stiftung Warentest stuft nur Threema als 'unkritisch' ein , auf Platz acht Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk , auf Platz neun Linshof: Die gut versteckte Firma hinter dem Wunder-Smartphone und auf dem zehnten Platz Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed .
Die Neugierde geweckt
Addiert man die Klicks auf die weiteren Artikelseiten und erstellt ein Ranking der gesamten Abrufe, ändert sich das Bild natürlich zugunsten längerer Stücke. Die Zahl spiegelt aber auch das Interesse der Leserinnen und Leser gut wider. Auch in dieser Tabelle steht der Test des Oneplus One mit über einer Million Abrufe an erster Stelle. Danach folgen der Vergleich der Streaminganbieter sowie der Text zu Owncloud, der Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk. Auf den weiteren Top-10-Plätzen finden sich Apples iOS 8 im Test , Raspberry Pi: XBian vs. Raspbmc vs. OpenELEC vs. Rasplex , Quantencomputer: Die Fast-alles-Rechner , Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer , iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Test , BSI meldet millionenfachen Identitätsdiebstahl sowie Die Rückkehr der Überschallflieger .
Video ist nicht Text
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die am besten gelesenen Texte nicht diejenigen mit den abrufstärksten Videos sind. So konnte das Video zum Test von Googles Android L die meisten Seher gewinnen.

Es folgte auf der zweiten Stelle das Hands on des Galaxy Note 4 und Note Edge.

Erst an dritter Stelle bei den Videos findet sich der Oneplus-One-Test, der bei den Texten an der Spitze steht.

Bis auf die Vorstellung und den Test des iPhone 6/6+ gibt es sonst keine Überschneidung in der Top 10 von Text und Video: Viele Zuschauer gab es für die kurze Vorschau zu Windows 10 , für Oculus Rift Development Kit 2 ausprobiert , Google zeigt das Design von Android L Preview , dem Hoverbike-Prototyp Aerofex sowie bei Golem.de spielt den Goat Simulator .
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