Abo
  • Services:

Goldmont Plus: Intel legt Basis für 32-Kern-Atom-CPU

Der überarbeitete Software-Leitfaden von Intel zeigt, dass die neue Atom-Architektur viele Verbesserungen für mehr Leistung aufweist. Erste Messwerte bestätigen das. Obendrein könnte Intel einen 32-Kern-Goldmont-Chip für Server auflegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Wafer mit älteren Silverthorne-Atoms
Wafer mit älteren Silverthorne-Atoms (Bild: Intel)

Intel hat einen aktualisierten Software-Leitfaden für Entwickler veröffentlicht, wie Wikichip berichtet. Das neue Architectures Optimization Reference Manual (PDF) enthält erstmals tiefergehende Informationen zur aktuellen Atom-Architektur namens Goldmont Plus. Bisher waren Details rar, da Intel kaum noch über die Technik in neuen Prozessoren spricht.

  • Blockdiagramm von GLM+ (Bild: Intel)
  • GLM+ hat niedrigere FP-Dividier-Latenzen (Bild: Intel)
Blockdiagramm von GLM+ (Bild: Intel)
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken

Goldmont Plus bezeichnet die CPU-Kern-Architektur von unter anderem Gemini Lake, die als Pentium Silver und als Celeron verkauft werden. Verglichen mit Goldmont (GLM) hat Intel bei Goldmont Plus (GLM+) nahezu allen relevanten Kernbestandteile für mehr Leistung überarbeitet. Dazu gehören eine verbesserte Sprungvorhersage, es gibt größere Puffer, der L2-Predecode-Cache fasst mit 64 KByte die vierfache Datenmenge und der Scheduler nach dem dreifachen Decoder schickt Befehle über vier statt über drei Ports ans Backend.

Dort gibt es eine vierte Ausführungseinheit für Integer-Berechnungen, die JEU kümmert sich um eine schnellere Sprungvorhersage. Für Gleitkomma-Befehle bleibt es bei zwei Alus, die Dividier-Einheit wurde jedoch als Radix-1024-Design umgesetzt. Der Durchsatz und die Latenz bei SIMD und FP wie Multiplikationen ändert sich nicht, dafür aber etwa bei x87 fdiv drastisch. Ausgesuchte Messwerte des Geekbench 4.2 zeigen grob 25 Prozent Leistungszuwachs pro Takt.

Neu ist auch der Aufbau mit Goldmont Plus: Intel kombiniert vier CPU-Kerne mit 4 MByte L2-Cache zu einem Cluster. Seit Silvermont, dem Vorgänger von Goldmont und Goldmont Plus, nutzt der Hersteller einen Intra-Die-Interconnect (IDI) um mehrere Cluster zu koppeln, typischerweise acht. Die aktuellen Atom C3000 (Denverton) für Server haben 16 Kerne, für ihre eventuell Atom C4000 genannten Nachfolger sind daher 32 Kerne denkbar.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)

nille02 28. Dez 2017

Dafür müsste Intel wohl günstiger werden und eine GPU hat man dann noch immer nicht...

nille02 28. Dez 2017

Ja, es ist gut das AMD mit RyZen wieder zurück ist, aber AMD hat in dem Bereich wo...


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /