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Goldman Sachs: Google will versehentlich verschickte E-Mail löschen

Goldman Sachs hat vertrauliche Kontoinformationen versehentlich an einen falschen Empfänger mit einer Gmail-Adresse verschickt. Jetzt soll Google diese E-Mail im Nachhinein löschen - wozu sich das Unternehmen grundsätzlich bereit erklärt.

Artikel veröffentlicht am ,
Goldman Sachs hat vertrauliche Informationen an eine falsche E-Mail-Adresse geschickt.
Goldman Sachs hat vertrauliche Informationen an eine falsche E-Mail-Adresse geschickt. (Bild: Goldman Sachs)

Eine externe Mitarbeiterin des Investmentbanking-Unternehmens Goldman Sachs hat aus Versehen streng vertrauliche Informationen per E-Mail an einen falschen Empfänger verschickt. Wie Cnet berichtet, hat die Mitarbeiterin statt der E-Mail-Endung "@gs.com" die Endung "@gmail.com" verwendet.

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Die E-Mail beinhaltet eine Untersuchung zu internen Prozessen bei Goldman Sachs, die zahlreiche Anlegerkonten betreffen könnte. Die externe Mitarbeiterin hatte laut Reuters verschiedene Szenarien getestet, die Berichte von Goldman Sachs an die Financial Industry Regulation Authority betreffen. Die Ergebnisse sollten eigentlich an einen Kollegen bei Goldman Sachs gehen.

Goldman Sachs hat anschließend versucht, den versehentlich angeschriebenen Empfänger zu kontaktieren, dabei jedoch keinen Erfolg gehabt. Das Unternehmen hat daher jetzt in den USA einen Antrag auf nachträgliche Löschung der E-Mail seitens Google eingereicht, wie Reuters berichtet.

"Eine sofortige Hilfe ist nötig, um einen unnötigen und massiven Bruch des Datenschutzes von Goldman-Sachs-Kunden und einen unnötigen Reputationsverlust von Goldman Sachs zu verhindern", erklärt das Finanzunternehmen.

Google will E-Mail löschen - mit Gerichtsbeschluss

Google zeigt sich bezüglich einer externen Löschung der E-Mail generell kooperativ: Laut Goldman Sachs will das Unternehmen die E-Mail löschen, aber nur mit einem Gerichtsbeschluss. Dann ist es offenbar problemlos möglich, die betreffende E-Mail aus dem Gmail-Konto des Nutzers zu entfernen.

Google hat den Fall auf Anfrage von Cnet nicht kommentiert.

Nachtrag vom 3. Juli 2014, 15:20 Uhr

Goldman-Sachs-Sprecherin Andrea Raphael bestätigte dem ORF, dass Google den Zugang zur betroffenen E-Mail mittlerweile blockiert habe. Da sie vom Empfänger noch nicht gelesen worden sei, läge auch keine Verletzung des Datenschutzes vor, erklärte Raphael.



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MFGSparka 10. Jul 2014

Vielleicht sollten wir uns alle noch einmal klar machen wo der Unterschied zwichen...

Zwangsangemeldet 05. Jul 2014

Haha, Du hast einfach nur den Schuss nicht gehört! Goldmann Sachs ist die Bank, die mit...

Tapir 04. Jul 2014

Jup, soweit mir bekannt ist, musst Du es tun. Du darfst nicht an Dich adressierte (jedoch...

__destruct() 04. Jul 2014

Gibt es dazu eine Erklärung?

Satei 04. Jul 2014

Ähh wer lässt denn bitte EXTERNE Mitarbeiter mit sensiblen Daten außerhalb des...


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