Abo
  • Services:

Goldman Sachs: "Bitcoin ist zu instabil"

Die Kryptowährung Bitcoin ist zu vielen Kursschwankungen ausgesetzt, um als Währung zu funktionieren. Zu diesem Schluss kommen die Finanzanalysten von Goldman Sachs.

Artikel veröffentlicht am ,
Goldman Sachs: "Bitcoin ist zu instabil"
(Bild: Andrew Burton/Getty Images)

Aufgrund der extremen Kurschwankungen halten Finanzanalysten bei Goldman Sachs Bitcoin als Währung für ungeeignet. Es müsse einen stabilen Kurs geben, damit sich die Kryptowährung als Zahlungsmittel durchsetze. Von der Technik halten die Analysten aber viel.

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. Universität Konstanz, Konstanz

Vor allem der Prämisse, dass sich Kryptowährungen besonders für Länder eignen, die selbst eine labile Währung haben, widersprechen die Analysten deutlich. Sie ziehen einen Vergleich zwischen Bitcoin und dem argentinischen Peso, der jüngst durch eine grassierende Inflation ebenfalls großen Schwankungen unterlag. Allerdings liegt die Schwankungsrate des Peso bei etwa 15 Prozent, während Bitcoin mit fast 110 Prozent weit darüber ist.

Zuverlässig nur mit festem Kurs

Nur mit einem festen Kurs könne die Kryptowährung als ausreichend zuverlässige digitale Währung funktionieren. Die extremen Kursschwankungen seien auch der unbeständigen Nachfrage geschuldet. Gold sei deshalb eine stabilere Vermögenseinlage, weil sich Angebot und Nachfrage über Jahrhunderte hinweg stabilisiert hätten.

Ihn beunruhige, dass die Menge der verfügbaren Bitcoins durch mehrheitliche Prozesse verändert werden könne, sagte Eric Posner, Analyst und Professor an der juristischen Fakultät der University of Chicago Law School. Die Mehrheit bestehe aus Technikexperten, Unternehmern und Programmierexperten, nicht aber aus Ökonomen und Währungsexperten.

Weitgehend fälschungssicher

Für die Idee und die Technik hinter Bitcoin und anderen Kryptowährungen finden die Analysten aber lobende Worte. Sie seien leicht zu lagern und transportieren und weitgehend fälschungssicher. Allerdings befürchten die Analysten, bereits etablierte Geldinstitute könnten ihre eigenen digitalen Währungen entwickeln und Bitcoin langfristig verdrängen. Außerdem könne eine Regulierung die Kryptowährungen für diejenigen unattraktiv machen, die gegenwärtig Vorteile in ihr sähen.

Viele Bitcoin-Nutzer schätzen die Kryptowährung hingegen weiterhin für ihre Vorzüge: eine weltweit funktionierende Währung, die von keiner Bank, keiner Behörde und keiner Regierung abhängig ist.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

tingelchen 15. Mär 2014

Bis die Person seine 10BTC wieder haben will. Die Bank diese jedoch nicht hat. Folglich...

tingelchen 15. Mär 2014

Ich dachte da eigentlich eher an den Immobilienmarkt :) Mit seinen Mondpreisen werden...

Granini 14. Mär 2014

"deswegen gibts also auch die erheblichen kursschwankungen, weil doch viele noch nicht...

Aerouge 13. Mär 2014

Falsch... das sollte ein Signal sein, sich mal welche zu kaufen ;-)

Realist_X 13. Mär 2014

was GS zu Bitcoins sagt. Kann man sich genauso gut anhören, was Coca Cola zu Pepsi sagt.


Folgen Sie uns
       


FritzOS 7 - Test

FritzOS 7 steckt voller sinnvoller Neuerungen: Im Test gefallen uns der einfach einzurichtende WLAN-Gastzugang und die praktische Mesh-Übersicht. Nachholbedarf gibt es aber noch bei der NAS-Funktion.

FritzOS 7 - Test Video aufrufen
Red Dead Redemption 2 angespielt: Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen
Red Dead Redemption 2 angespielt
Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen

Überfälle und Schießereien, Pferde und Revolver - vor allem aber sehr viel Interaktion: Das Anspielen von Red Dead Redemption 2 hat uns erstaunlich tief in die Westernwelt versetzt. Aber auch bei Grafik und Sound konnte das nächste Programm von Rockstar Games schon Punkte sammeln.
Von Peter Steinlechner

  1. Red Dead Redemption 2 Von Bärten, Pferden und viel zu warmer Kleidung
  2. Rockstar Games Red Dead Online startet im November als Beta
  3. Rockstar Games Neuer Trailer zeigt Gameplay von Red Dead Redemption 2

Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
Sky Ticket mit TV Stick im Test
Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
  2. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden
  3. Sky Ticket TV Stick Sky verteilt Streamingstick de facto kostenlos

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /