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Gold Ridge: Intel hat eigenes 5G-Modem für Automotive und mehr

Qualcomm hat eins, Intel mittlerweile auch: Das neue 5G-Modem soll noch 2017 an Partner ausgeliefert werden, damit diese es etwa mit der Go-Plattorm für Automotive testen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Gold Ridge ist Intels erstes 5G-Modem.
Gold Ridge ist Intels erstes 5G-Modem. (Bild: Intel)

Intel hat auf der Consumer Electronics Show 2017 in Las Vegas ein 5G-Modem angekündigt, der Codename lautet Gold Ridge. Gedacht ist es für vielfältige Anwendungszwecke, die von Automotive über Multicopter und smarte Infrastruktur und Städte bis hin zum Gesundheitswesen reichen. Verglichen mit dem aktuellen LTE-Standard sowie den Ausbaustufen Advanced und Advanced Pro soll 5G eine höhere Datentransferrate, eine niedrigere Latenz und viel mehr Geräte pro Funkzelle ermöglichen.

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Das Gold Ridge funkt mit 800 MHz in den 28-GHz- und sub-6-GHz-Frequenzbändern, darunter 3,3 bis 4,2 GHz. Damit eignet es sich für den Einsatz in China, Europa, Japan, Korea und den USA. Das 5G-Modem aggregiert multiple Carrier und soll mehrere Gigabit pro Sekunde erreichen. Es wird hierzu mit einem RFIC (Radio Frequency Integrated Circuit) namens Monumental Summit gekoppelt, alternativ kann der ältere Transceiver namens Segula Peak einzig für 28 GHz (mm-Wave) verwendet werden.

  • Präsentation zu Gold Ridge (Bild: Intel)
  • Präsentation zu Gold Ridge (Bild: Intel)
  • Präsentation zu Gold Ridge (Bild: Intel)
  • Präsentation zu Gold Ridge (Bild: Intel)
Präsentation zu Gold Ridge (Bild: Intel)

Mittelfristig sieht Intel das neue 5G-Modem unter anderem als Teil der Go-Plattform für autonome Fahrzeuge. Herstellern soll so die Möglichkeit gegeben werden, mit 5G entsprechend zu forschen und zu entwickeln. Intel möchte Gold Ridge ab der zweiten Jahreshälfte an Partner ausliefern.

Nachtrag vom 21. November 2017, 10:42 Uhr

Intel hat Gold Ridge offiziell vorgestellt: Das Modem heißt XMM 8060 und soll 2020 verfügbar sein. Zuvor erscheint das XMM 7660 mit bis zu 1,6 GBit die Sekunde. Es soll 2019 in ersten Geräten stecken.

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