Abo
  • Services:

Gofly Challenge: Boeing zeichnet zehn Fluggeräte für jedermann aus

Fliegen statt fahren: Boeing hat einen Wettbewerb für Individualfluggeräte ausgelobt. Zehn Entwürfe hat der US-Luftfahrtkonzern ausgezeichnet. In der zweiten Phase der Gofly Challenge sollen die Teilnehmer Fluggeräte für eine Person bauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fluggerät Harmony: fliegendes Ei
Fluggerät Harmony: fliegendes Ei (Bild: Georgia Tech/Boeing)

Ein fliegendes Ei und diverse Motorrad-artige Gefährte mit bis zu 16 Rotoren: Der US-Luftfahrtkonzern Boeing hat zehn Entwürfe für Fluggeräte für eine Person ausgezeichnet. Es sind die Gewinner der ersten Phase des Wettbewerbs Gofly Challenge.

Stellenmarkt
  1. Qimia GmbH, Köln
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Dieburg

Boeing hatte den Wettbewerb im September vergangenen Jahres ausgerufen. Ziel war, ein einsitziges Fluggerät für das urbane Umfeld zu konstruieren. Das bedeutet: Es muss leise sein sowie senkrecht starten und landen. Boeings Vorgabe war, dass es sich "um fliegende Menschen, nicht um fliegende Taxis" handeln solle.

Die meisten Entwürfe sind Hoverbikes, also fliegende Motorräder. Das S1 des niederländischen Teams Silverwing etwa hat zwei große Mantelpropeller, die auf einem Flügel sitzen, der zum Start und zur Landung senkrecht gestellt wird. Das Era Aviabike des lettischen Teams Aeroxo LV hat gleich 16 Mantelpropeller. Das Fluggerät hat vier Tragflächen, die zum Starten und Landen gekippt werden. An jeder Tragfläche sitzen vier Mantelpropeller.

Andere Entwürfe wie etwa das Hummingbuzz des Teams vom Georgia Institute of Technology oder Vantage des britischen Teams Leap haben nur Rotoren mit einer senkrechten Achse, über denen der Sitz des Piloten angebracht ist. Bei Blue Sparrow sind die sechs Rotoren an einer Halterung über dem Piloten angebracht, weshalb das Fluggerät an einen Hubschrauber mit drei Doppelrotoren erinnert.

Ein vollkommen anderer Entwurf ist das an der Texas A&M University entwickelte Harmony. Der Rumpf des Fluggerätes hat die Form eines Eis, das nach unten spitz zuläuft und auf vier Ränder steht. Der Pilot sitzt im oberen Teil des Eies, im unteren Teil befinden sich zwei Rotoren.

Über 600 Teams reichten Entwürfe ein, die von einer Jury aus 97 Luftfahrtexperten begutachtet wurden. Darunter waren unter anderem Flugzeugkonstrukteure, Piloten und Wissenschaftler. Die zehn Gewinner der ersten Phase bekamen ein Preisgeld von je 20.000 US-Dollar.

In der zweiten Phase des Wettbewerbs geht es darum, ein Fluggerät, das den Vorgaben entspricht zu bauen. Boeing betont, dass es möglich ist, an Phase 2 teilzunehmen auch ohne bei Phase 1 dabeigewesen zu sein. Insgesamt lobte Boeing Preisgelder in Höhe von zwei Millionen US-Dollar aus.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. TechniSat Digitradio 1 für 39,99€ statt 57,89€ im Vergleich)
  2. 119,90€ + Versand (Vergleichspreis ca. 175€)
  3. 209,90€ + Versand (Bestpreis!)
  4. (u. a. Canon PowerShot SX620 HS + Speicherkarte + Tasche für 133€ - Einzelpreis Kamera im...

Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 - Golem.de live

Wir reden gemeinsam mit unserer Community über das große Spiel 2018, Red Dead Redemption 2, nach dem Test.

Red Dead Redemption 2 - Golem.de live Video aufrufen
Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Job-Porträt Cyber-Detektiv: Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen
Job-Porträt Cyber-Detektiv
"Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Online-Detektive müssen permanent löschen, wo unvorsichtige Internetnutzer einen digitalen Flächenbrand gelegt haben. Mathias Kindt-Hopffer hat Golem.de von seinem Berufsalltag erzählt.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

    •  /