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Neue APUs der A-Serie in Planung
Neue APUs der A-Serie in Planung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Godavari als Kaveri Refresh: AMD plant Bristol-Ridge-APU mit DDR4

Neue APUs der A-Serie in Planung
Neue APUs der A-Serie in Planung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Godavari mit DDR3 und Bristol Ridge mit DDR4: AMD soll an einem Kaveri Refresh für den Sockel FM2+ arbeiten, dann erscheint ein neuer Chip mit Excavator-Kernen wie bei Carrizo für mobile Systeme. Beide APUs werden jedoch in einem alteten Prozess hergestellt.

Um Desktop-Nutzern zumindest ein klein wenig mehr Leistung zu bieten, soll AMD Berichten der zumeist gut informierten Sweclockers zufolge an einem Refresh der bisherigen Kaveri-Chips arbeiten. Dieser trägt den Codename Godavari - ebenfalls ein indischer Fluss. Als Nachfolger sei dann Bristol Ridge geplant: Diese APU soll wie Carrizo für Notebooks die neuen Excavator-Kerne nutzen, mit DDR4-Speicher arbeiten und daher eine deutlich höhere Grafikleistung bieten.

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Zum Kaveri Refresh Godavari nennen die Sweclockers auch gleich ein erstes Modell samt voraussichtlichen Spezifikationen: Der A10-8850K entspricht einem leicht höher getakteten A10-7850K, die TDP beider Chips für den Sockel FM2+ soll sich auf 95 Watt belaufen. Der Basistakt der beiden Steamroller-CPU-Module stagniert bei 3,7 GHz - einzig der Turbo soll auf 4,1 statt 4,0 GHz steigen.

Die GCN-Grafikeinheit mit acht Compute Units erhält ihre Daten weiterhin über DDR3-2133-Speicher, soll aber mit bis zu 856 statt 720 MHz takten. Weitere Godavari-Modelle sollen folgen, die alle im 28-nm-Verfahren produziert werden und für Sommer 2015 geplant sind. Wir gehen davon aus, dass AMD sie auf der Computex-Messe Anfang Juni in Taiwan vorstellen wird.

Als Godavari-Nachfolger soll AMD einen Bristol Ridge getauften Chip mit zwei Excavator-Modulen (vier Integer-Kerne) planen, der letzten Ausbaustufe der Bulldozer-Architektur, wie sie auch im Carrizo-Kombiprozessor steckt. Statt mit DDR3- soll Bristol Ridge mit DDR4-Speicher arbeiten, die höhere Datentransferrate würde der Grafikeinheit zugutekommen.

Hier seien weiterhin acht Compute Units, also 512 Shader-Einheiten, verbaut. Die TDP der Kombiprozessoren soll sich auf bis zu 95 Watt belaufen. Anders als die auf der Zen-Architektur basierende Prozessorfamilie Summit Ridge soll Bristol Ridge wie Godavari noch im 28-nm-Verfahren entstehen. Für einen Chip, der erst im Herbst 2016 erscheinen soll, wäre das ein stark veralteter Prozess.

Für welchen Sockel Bristol Ridge geplant ist, geht aus einem weiteren Bericht hervor: Wie Summit Ridge für die Fassung FM3.


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