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God of War im Test: Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.

Artikel von veröffentlicht am
Zwischen Vater Kratos und Sohn Atreus gibt es anfangs gewisse Spannungen ...
Zwischen Vater Kratos und Sohn Atreus gibt es anfangs gewisse Spannungen ... (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)

Da ringt der Papa nach Fassung. Gerade hat er eigenhändig eine viele Tausend Tonnen schwere Brücke angehoben und verschoben. "Das war beeindruckend", findet sein Sohn - und fragt freundlich nach: "Tut dir jetzt dein Rücken weh?" Vater Kratos grummelt nach ein paar Augenblicken nur ein lahmes: "Meinem Rücken geht es gut" als Antwort. Mehr fällt dem mit den Fäusten so schlagfertigen Kriegsgott in dieser Szene von God of War nicht ein.

Inhalt:
  1. God of War im Test: Der Super Nanny
  2. Kämpfe mit Vater und Sohn
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Das vom Sony-eigenen Entwicklerstudio Santa Monica produzierte Action-Adventure schickt den Serienhelden Kratos erstmals gemeinsam mit einem computergesteuerten Begleiter ins Abenteuer - seinem Sohn Atreus. Die beiden haben kein einfaches Verhältnis. Der geschätzt etwa zehnjährige Atreus ist bei seiner gerade verstorbenen Mutter groß geworden. Er ist ein bisschen kränklich, aber klug und aufgeschlossen und im Spielverlauf zunehmend selbstbewusst.

Kratos und Atreus müssen im Verlauf der rund 25 Stunden langen Kampagne zur Spitze eines Berges reisen. Dabei sind wir nicht mehr im antiken Griechenland der Vorgänger unterwegs, sondern im nordischen Midgard. Vorwissen ist stellenweise hilfreich, aber nicht unbedingt nötig. Einsteiger sind ungefähr auf dem Kenntnisstand von Atreus und bekommen wie er alles Wichtige erklärt. Mehr verraten wir hier nicht über den Verlauf der Handlung - außer, dass sie aufwendig mit vielen Zwischensequenzen und Dialogen in Szene gesetzt ist, tolle Überraschungen bietet und vor allem das Verhältnis zwischen Vater und Sohn gleichzeitig erstaunlich sensibel und unterhaltsam aufbereitet.

  • In einer Art Zwischenwelt sind Kratos und Atreus per Kanu unterwegs. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Rüstung, Waffen, Magie und weitere Extras: Das Rollenspielsystem ist etwas zu komplex geraten. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Unsere beiden Recken können wir nach unseren Vorstellungen hochleveln. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Hier ist Atreus gefragt: Anders als sein Vater kann er nämlich lesen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Atreus greift in Kämpfen vor allem zu Pfeil und Bogen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Neben Eislandschaften gibt es auch farbenfrohe Abschnitte. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Vater und Sohn klettern eine Felswand empor. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte sieht schick aus, kommt in dem linearen Spiel aber nur selten zum Einsatz. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Während Kratos die Brücke verschiebt, sitzt sein Sohn cool auf der Brüstung und stellt freche Fragen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Einige der Monster verfügen über Spezialmanöver - die passende Taktik müssen wir uns überlegen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Die Belegung des Gamepad ist kompakt und übersichtlich gehalten. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
In einer Art Zwischenwelt sind Kratos und Atreus per Kanu unterwegs. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)

Uns hat es viel Spaß gemacht zu verfolgen, wie Atreus allmählich lernt, Widerworte zu geben und gegen den in jeder Hinsicht übermächtigen Vater zu bestehen - großartig! Aber auch der vermeintliche Gefühlklotz Kratos hat ein Innenleben, etwa wenn er mit wunderbar traurigen Augen ins Leere blickt oder wenn er nach einer frech-naiven Bemerkung seines Sprösslings genervt grunzt.

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Übrigens schlägt sich Kratos als Pädagoge halbwegs wacker. Natürlich erzieht er als geborener Spartaner seinen Sohn nicht nach den Grundsätzen von Waldorfkindergärtnern. Stattdessen fordert er Atreus schon mal auf, beim Töten von Feinden sein Herz zu verschließen: "Sie haben auch kein Mitleid mit dir." Aber allzu eindringlich geht er dabei nicht vor. Atreus bewahrt sich eine eigene mitfühlende Weltsicht - so gut es angesichts der widrigen Umstände eben geht.

Kämpfe mit Vater und Sohn 
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0xDEADC0DE 02. Mai 2018

Es stört mich zwar auch ein klein wenig, dass die Welt nicht offen ist, aber das...

RonnyStiftel 23. Apr 2018

Das sehe ich anders, vor allem AC Origins war eine herbe Enttäuschung Copy&Paste...

razer 20. Apr 2018

wenn ich mich recht erinnere war die schon in ascension anders. furchtbar ja...

nomnomnom 19. Apr 2018

Haha, eine der dümmsten Aussagen die ich gehört habe ^^

bLaSpHeMy 12. Apr 2018

Da hast du natürlich recht (; Dieser kurze Satz: "Außerdem müssen wir unsere...


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