Kämpfe mit Vater und Sohn

Kämpfe sind natürlich ein wesentlicher Bestandteil des neuen God of War. Mit den teils irrwitzig epischen Schlachten der Vorgänger kann das neue Spiel aber von wenigen (tollen!) Ausnahmen abgesehen nicht ganz mithalten: Wir haben es vorwiegend mit Monstern und teils mit Menschen in unserer Größenordnung zu tun. Das hängt auch damit zusammen, dass wir Kratos jetzt aus der Verfolgerperspektive steuern, die ein wenig an Uncharted und ähnliche Titel erinnert. Teilweise ist uns die Kamera ein wenig zu nah dran an der Hauptfigur, so dass die Übersicht leidet - dann zeigen (abschaltbare) Hilfspfeile auf einen Feind, den wir gerade nicht sehen können.

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Atreus hilft uns im Kampf, und zwar im Spielverlauf immer mehr. Wir können ihn nur sehr eingeschränkt steuern, wie etwa ein Stück weit seine Pfeilschüsse. Anfangs lenkt Sohnemann die Monster mit eher harmlosen Manövern ab, später kann er uns wiederbeleben oder Gegnern auf den Kopf springen, so dass die nichts mehr sehen und wir als Kratos ohne allzu große Gefahr angreifen können.

Anstatt der Chaosklingen aus den Vorgängerspielen schwingen wir dabei eine riesige Axt, mit der wir im Nahkampf zuschlagen und die wir auf mittelgroße Entfernungen schleudern können. Auf Knopfdruck kehrt sie dann wie der Hammer von Thor zu uns zurück. Mit ein wenig Glück richtet sie bei diesem Flug erneut Schaden bei Feinden an, die im Weg stehen.

Im Spielverlauf lernen wir immer neue Spezialfähigkeiten und Zauber. Beispielsweise frieren wir Feinde mit Eis ein oder scheuchen einen Geisterwolf in Gegnerhorden. Und natürlich können wir weiterhin für kurze Zeit den besonderen Rage-Modus aufrufen, um selbst hartgesottene Monster in relativ kurzer Zeit kurz und klein zu hauen. God of War bietet vier Schwierigkeitsgrade, die sich fast nur auf die Kämpfe auswirken: Im einfachsten sind die Opponenten sehr schnell und einfach besiegt, im Standardmodus verlängern sich die Auseinandersetzungen beträchtlich - sehr viel schwieriger werden sie aber eigentlich nicht. Anders in den höheren Graden, die wirklich nur für Hardcorezocker machbar sind.

  • In einer Art Zwischenwelt sind Kratos und Atreus per Kanu unterwegs. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Rüstung, Waffen, Magie und weitere Extras: Das Rollenspielsystem ist etwas zu komplex geraten. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Unsere beiden Recken können wir nach unseren Vorstellungen hochleveln. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Hier ist Atreus gefragt: Anders als sein Vater kann er nämlich lesen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Atreus greift in Kämpfen vor allem zu Pfeil und Bogen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Neben Eislandschaften gibt es auch farbenfrohe Abschnitte. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Vater und Sohn klettern eine Felswand empor. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte sieht schick aus, kommt in dem linearen Spiel aber nur selten zum Einsatz. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Während Kratos die Brücke verschiebt, sitzt sein Sohn cool auf der Brüstung und stellt freche Fragen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Einige der Monster verfügen über Spezialmanöver - die passende Taktik müssen wir uns überlegen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Die Belegung des Gamepad ist kompakt und übersichtlich gehalten. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
Atreus greift in Kämpfen vor allem zu Pfeil und Bogen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
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Neben den Kämpfen gibt es noch weitere Aufgaben: Wir verbringen wie in Uncharted sehr viel Zeit mit dem Lösen einfacher Schalterrätsel, wir kraxeln an Felswänden und unterhalten uns mit anderen Figuren. Sogar der Aufbau der Welt ist ähnlich: Wir sind meist auf linearen Wegen unterwegs, nur gelegentlich müssen wir etwas größere Räume nach Extras absuchen oder dürfen offene Abschnitte frei erkunden. Besonders schwierig ist das selten, aber allein schon aufgrund der Menge nehmen derartige Vorgänge einen großen Teil der Spielzeit ein. Außerdem müssen wir unsere Spezialfähigkeiten verwalten sowie Rüstung und Waffen durch Fundstücke und bei einem witzig in Szene gesetzten Paar von Zwergenschmieden verbessern.

Grafisch macht God of War eine sehr gute Figur. Wir sind meist in schneeverwehten oder vereisten Umgebungen unterwegs, die teils sehr schön ausgeleuchtet werden. Gelegentlich gibt es aber auch saftig grüne, teils fast überdreht bunte Abschnitte. Die Animationen und einige der Zwischensequenzen gehören zum Besten, was Spiele derzeit zu bieten haben - der Aufwand im Motioncapture-Studio muss gigantisch gewesen sein, auch beim Erfassen des sehr subtilen Mienenspiels von Kratos und Athreus.

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 God of War im Test: Der Super NannyVerfügbarkeit und Fazit 
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0xDEADC0DE 02. Mai 2018

Es stört mich zwar auch ein klein wenig, dass die Welt nicht offen ist, aber das...

RonnyStiftel 23. Apr 2018

Das sehe ich anders, vor allem AC Origins war eine herbe Enttäuschung Copy&Paste...

razer 20. Apr 2018

wenn ich mich recht erinnere war die schon in ascension anders. furchtbar ja...

nomnomnom 19. Apr 2018

Haha, eine der dümmsten Aussagen die ich gehört habe ^^

bLaSpHeMy 12. Apr 2018

Da hast du natürlich recht (; Dieser kurze Satz: "Außerdem müssen wir unsere...



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