Gobee.bike: Leihfahrradfirma gibt wegen Vandalismus auf

Das Unternehmen Gobee.bike zieht sich nach Belgien auch aus Frankreich zurück. Der Grund: Tausende der per App ausleihbaren Fahrräder seien gestohlen oder beschädigt worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Gobee.bike gibt wegen Vandalismus auf.
Gobee.bike gibt wegen Vandalismus auf. (Bild: Gobee.bike)

Wer sich in Frankreich ein Fahrrad ausleihen will, muss künftig auf die Räder von Gobee.bike verzichten. Wegen massenhafter Diebstähle und Vandalismus zieht sich das Unternehmen mit 150.000 registrierten Kunden aus dem französischen Markt zurück. Der 24. Februar 2018 sei der letzte Verleihtag gewesen, teilte das in Hongkong ansässige Unternehmen, das erst im Oktober 2017 in Frankreich startete, mit.

Im Dezember und Januar seien massenhaft Fahrräder der Flotte zerstört worden. Gobee.bike unterhielt allein in Paris 2.000 Fahrräder. Auch in Lille und Reims hatte das Unternehmen Niederlassungen. Rund 1.000 Räder wurden landesweit gestohlen, etwa 3.400 beschädigt. Auch in der belgischen Hauptstadt Brüssel gab Gobee.bike auf.

Die hellgrünen Fahrräder wurden über eine App geortet und für 50 Cent pro Stunde vermietet. Der Nutzer, der eine Kaution von 15 Euro hinterlegte, konnte das Fahrrad dann überall unverschlossen zurücklassen. Das System arbeitet ohne feste Stationen.

Auch in Deutschland sind Leihfahrradsysteme seit längerem etabliert. Die Bahn startete im März 2017 in Berlin mit dem Sponsor Lidl Deutschland das Verleihsystem Lidl Bike. Im Einsatz sind 3.500 Fahrräder. Lidl-Bikes können an jeder Straßenecke zurückgegeben werden. Im Mai 2017 kam in der Hauptstadt das Verleihsystem Nextbike dazu, das es zuvor schon in anderen Städten gab. Beide arbeiten mit einer App zum Verleihen der Räder. In Berlin gibt es zudem Obike aus Singapur und Mobike aus China. In vielen anderen Städten gibt es ähnliche Systeme.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hybride Arbeit
Das neue Normal braucht bessere Ideen!

Nach dem Pandemie-erzwungenen Homeoffice schalten manche Firmen auf Dauerremote um, andere auf Büropflicht, wieder andere auf hybrid. Nichts davon funktioniert gut – weil es an Konzepten fehlt. Ein Appell.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

Hybride Arbeit: Das neue Normal braucht bessere Ideen!
Artikel
  1. Lieferkettenrpobleme: Apple will trotz schlechter Zahlen nicht entlassen
    Lieferkettenrpobleme
    Apple will trotz schlechter Zahlen nicht entlassen

    Apple hat enttäuschende Quartalsergebnisse veröffentlicht, doch an Entlassungen denkt Tim Cook entgegen dem allgemeinen Trend nicht.

  2. Produkte mit Alexa bei Amazon zum Schleuderpreis
     
    Produkte mit Alexa bei Amazon zum Schleuderpreis

    Amazon hat seit heute mal wieder einige Produkte mit Alexa reduziert. Echo, Echo Dot und Echo Show gibt es zum Sonderpreis.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Cosmic DE: Neuer Desktop für Pop!_OS offiziell angekündigt
    Cosmic DE
    Neuer Desktop für Pop!_OS offiziell angekündigt

    Der Linux-Hardwarespezialist System76 entwickelt für Pop!_OS ein eigenes, in Rust geschriebenes Desktop Environment mit dem Namen Cosmic DE.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas, CPUs & Co. • HTC Vice 2 Pro Full Kit 899€ • RAM-Tiefstpreise • Amazon-Geräte bis -50% • Samsung TVs bis 1.000€ Cashback • Corsair HS80 7.1-Headset -42% • PCGH Cyber Week • Samsung Curved 27" WQHD 267,89€ • Samsung Galaxy S23 vorbestellbar [Werbung]
    •  /