Go Daddy: DNS-Server nach DDoS-Angriff offline, Verisign hilft aus

Am Montagabend gab es einen DDoS-Angriff gegen DNS-Server des US-Anbieters Go Daddy, der nach eigenen Angaben mehr als 53 Millionen Domains verwaltet. Zahlreiche Websites waren dadurch vorübergehend nicht mehr erreichbar. Mittlerweile sollten alle Websites aber wieder laufen, teilte Go Daddy mittlerweile mit(öffnet im neuen Fenster) , rund 7 Stunden nach Beginn des Angriffs. Aber bereits nach etwas mehr als 2 Stunden sollen die Dienste für die meisten Kunden wieder hergestellt gewesen sein.
Zwischenzeitlich hatte Go Daddy Verisign um Hilfe gebeten. Verisign hatte vorübergehend die DNS-Dienste für einige Go-Daddy-Kunden übernommen, mittlerweile laufen alle Anfragen aber wieder über die Server von Go Daddy. In einer Stellungnahme(öffnet im neuen Fenster) , die per E-Mail versandt wurde, bedankte sich Go Daddy dafür bei Verisign.
Zu den Hintergründen des Angriffs machte Go Daddy bislang keine Angaben, kündigte aber an, am Dienstag weitere Informationen zu veröffentlichen.
Allerdings hat sich per Twitter Anonymous zu dem Angriff auf Go Daddy bekannt. "#tangodown http://www.godaddy.com/ by @AnonymousOwn3r" teilte ein Anonymous-Aktivist mit, der sich unter dem Twitter-Account @Anonymous Own3r(öffnet im neuen Fenster) als "Security leader of #Anonymous" bezeichnet.