Go-Daddy-Ausfall: Weder Hack noch DDoS
Der Ausfall der DNS-Server des US-Providers Go Daddy in der Nacht zu Dienstag wurde weder durch einen Hack noch durch einen DDoS-Angriff verursacht. Das Problem war viel banaler.
Der Ausfall bei Go Daddy war hausgemacht: Eine Reihe von internen Netzwerkereignissen hätten die Routertabellen beschädigt, teilt das Unternehmen mit(öffnet im neuen Fenster). Ein Anonymous-Aktivist hatte zuvor behauptet, er habe Go Daddy lahmgelegt.
Go Daddy hat nach eigenen Angaben Maßnahmen ergriffen, um ähnliche Ausfälle in Zukunft zu verhindern. Das Unternehmen betont, es seien zu keinem Zeitpunkt Daten der Kunden gefährdet worden.
Man habe die eigenen Kunden im Stich gelassen, fasst Go Daddy das Ereignis zusammen. In der Vergangenheit hätten die DNS-Server eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent erreicht und diesen Wert strebe man auch weiterhin an.
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