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GNU Shell: Bash 5.0 ist verfügbar

Die Entwickler der Bourne Again Shell des GNU Projekts, kurz Bash, haben Version 5.0 ihrer Software veröffentlicht. Es ist der erste große Versionssprung seit 10 Jahren.

Artikel veröffentlicht am , /Ulrich Bantle/Linux Magazin
Das Gnu-Projekt hat Version 5.0 der Bash veröffentlicht.
Das Gnu-Projekt hat Version 5.0 der Bash veröffentlicht. (Bild: Regina Hart, flickr.com/CC-BY 2.0)

Mit der Version 5.0 der Bash veröffentlicht das Team rund 10 Jahre nach der Initialzündung für Version 4 ein neues sogenanntes Major Release, also einen großen Versionssprung. Erstmals erschien die Bourne Again Shell, kurz Bash, im Jahr 1989 und galt beim Gnu-Projekt damals als Ersatz für die Bourne-Shell. Die Entwickler behoben in der neuen Ausgabe diverse Fehler und können auf eine lange Liste von Neuerungen verweisen.

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Zu den in der aktuellen Version behobenen Fehlern gehören gleich mehrere Out-of-Bounds Speicherfehler, die möglicherweise sicherheitskritisch sein könnten und durch Fuzzing der Bash aufgefunden wurden. Darüber hinaus überarbeitete das Team laut der Ankündigung komplett die Art und Weise, wie Nameref-Variablen aufgelöst werden. Auch wurde der Umgang beim Auflösen der Parameter $@ und $* leicht geändert und so an den Posix-Standard angepasst.

In Bash 5.0 können außerdem die neuen Variablen BASH_ARGV0, EPOCHSECONDS und EPOCHREALTIME genutzt werden. Mit der erstgenannten Variablen kann direkt der Name der Shell beziehungsweise das ausgeführte Shell-Skript referenziert werden. Die beiden letztgenannten Variablen sind für die Zeitrechnung in der sogenannten Unix-Epoche zuständig, mit unterschiedlicher Präzision. Der in die Bash integrierte History-Befehl kann die gespeicherten Befehle bestimmter Zeitspannen löschen und kann nun mit negativen Argumenten für einen zeitlichen Versatz umgehen.

Parallel zu Bash 5.0 veröffentlichte das Entwickler-Team des GNU-Projekts außerdem die Version 8.0 der Readline-Bibliothek, die unter anderem von Bash selbst genutzt wird. Die Ankündigung von Bash 5.0 nennt zahlreiche weitere Neuerungen der wichtigen Grundkomponenten freier Betriebssysteme. Der Code steht über die Archiv-Server des GNU-Projekts zum Download bereit. Verschiedene Distributionen sollten außerdem demnächst Binärpakete der Gnu Bash 5.0 verteilen.

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0110101111010001 11. Jan 2019

dafür kann man sie wenigstens lesen

bionade24 09. Jan 2019

Das wegen der Container jetzt jeder FUSE benutzen kann, nicht nur root. Sonst hab ich au...

jude 09. Jan 2019

Privates Housekeeping und so, wird mir doch nicht abschmieren wenn Debian das pusht? BASH...

hoffelmann 08. Jan 2019

Ah, danke für die Erläuterung.


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