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GNU: Emacs 24.4 mit integriertem Browser

Die aktuelle Version des Editors Emacs enthält einen einfachen Webbrowser. Darüber hinaus ist die Unterstützung für Multi-Monitor-Setups verbessert worden und Emacs-Lisp-Pakete können signiert werden.
/ Sebastian Grüner
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Der in Emacs eingebaute Browser Eww (Bild: Lars Ingebrigtsen)
Der in Emacs eingebaute Browser Eww Bild: Lars Ingebrigtsen

GNU Emacs in Version 24.4 steht bereit. Als Paket neu enthalten ist ein Webbrowser, der den Namen Eww trägt. Der dafür notwendige Renderer ist in Emacs Lisp geschrieben und nutzt die HMTL-Funktionen der Bibliothek Libxml2. Der Browser(öffnet im neuen Fenster) soll schnell genug funktionieren, um vergleichsweise einfache Seiten wie etwa die Wikipedia darstellen zu können. Komplexere Funktionen, vor allem aber Javascript, sind mit Eww nicht möglich. Im Gegensatz zu bisherigen Anbindungen in Emacs an Textbrowser wie W3m, ist der neue Browser direkt in Emacs eingepflegt.

Für den multifunktionalen Editor des GNU-Projekts haben die Entwickler außerdem die Verwendung von mehreren Monitoren verbessert. So können nun Informationen über die angeschlossenen Monitore abgefragt werden. Die Funktionen zum Abfragen der Pixelanzahl in Höhe und Breite sind konsistent über die unterstützten Plattformen hinweg implementiert. Die Funktionen geben die Werte für sämtliche physische Monitore und die damit assoziierten Displays zurück.

Frames und Fenster in Emacs lassen sich nun pixelbasiert in der Größe verändern, der Editor unterstützt nun auch das Speichern und Wiederherstellen dieser. Darüber hinaus wurde der Advice-Mechanismus zum Verändern interner Funktionen überarbeitet, Menüs in Text-Terminals werden nun unterstützt. Zudem erlaubt Emacs jetzt digitale Signaturen für Pakete, mit denen die Grundfunktionen des Editors erweitert werden können. Die Maintainer von Paketarchiven sind zur Erhöhung der Sicherheit deshalb angehalten, ihre Pakete zu signieren.

Weitere Neuerungen finden sich in der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) sowie sehr ausführlich in der News-Datei im Quellcode(öffnet im neuen Fenster). Der Code steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) über die FTP-Server des GNU-Projekts bereit.


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